TONALi SAAL

Beim Publikum ist er überaus beliebt, der 2020 als „Bester neuer Club Hamburgs“ ausgezeichnete TONALi SAAL mit seinen 100 Plätzen.

Idee

Man mag sich fragen, ob es nun ein Club oder ein Saal ist? Er ist beides in einem. Das 1890 als Pferdestall mit Remise in einem Hinterhof des Hamburger Grindelviertels erbaute Gebäude befand sich bis 1937 im Besitz der Familie Guggenheim. Danach haben hier berühmte Fotografen, Designer und Kreative gewirkt – was bis heute zu spüren ist. Weiterlesen

Foto: Geheimtipp Hamburg, Dahlina-Sophie Kock

2018 hat der TONALi SAAL als Konzertsaal mit 100 Plätzen eröffnet. Seither haben hier Klassikgrößen wie Lisa Batiashvili, Christian Tetzlaff, Matthias Kirschnereit, Vadim Gluzman und viele Weitere konzertiert.

Mit über 60 Veranstaltungen im Jahr kann hier manch Unerhörtes, Unkonventionelles und Überraschendes erlebt werden. Zumeist sind es herausragende Nachwuchstalente, TONALiSTEN, die sich mit außergewöhnlichen Konzert- und Aufführungsformaten präsentieren. Zudem erwartet die interessierten Besucher:innen ein reichhaltiges Programm an Formaten der unterschiedlichsten Art, zu denen auch geistreiche Gastspiele gehören.

In Kürze wird das Saalmanagement zudem von Jugendlichen des neuen Crew-Programmes verantwortet, die sich parallel zur Schule im Kulturmanagement ausbilden lassen möchten – gemäß dem Motto: „Jung organisiert, spielt und hört Klassik“.



Die Elbphilharmonie ist seit der Eröffnung schlichtweg das Konzerthaus Hamburgs. Darüber hinaus gibt es aber auch noch weitere wichtige Säle, wie etwa seit Anfang des Jahres 2018 den TONALi SAAL im Grindelviertel.

Die WELT

Aktuelle Neuigkeiten

Seit dem 1. Juli 2020 gelten in Hamburg neue Regelungen zur Eindämmung des Covid-19 Virus, die Veranstaltungen in geschlossenen Räumen unter bestimmten Voraussetzungen ermöglichen. Wir freuen uns auf die Möglichkeiten, die sich damit auch für den TONALi SAAL auftun. Ein umfangreiches Hygiene- und Abstandskonzept wurde erstellt, sodass kommende Veranstaltungen sicher durchgeführt werden können. Wir freuen uns auf euren Besuch und laden dazu ein, die anstehenden Konzerte im Freundes- und Bekanntenkreis bekanntzugeben. Danke.

Die Räume

Der TONALi SAAL ist nicht nur reiner Konzertsaal, sondern besteht aus verschiedenen Räumen.

Saal

Der Saal ist knapp 100 qm groß, hat fast quadratische Maße, verfügt über eine Deckenhöhe von 5 Metern und bietet Platz für 100 Stühle.

Bar

In der kleinen, professionell ausgestatteten Bar (die auf Spendenbasis läuft) kommen die Gäste vor, während und nach den Veranstaltungen bei einer erlesenen Auswahl an Drinks zusammen.

Foyer

Das langgezogene Foyer mit der bunten Wand voller TONALi-Plakate wird nicht nur als Aufenthaltsraum genutzt. Ab und an wird das Foyer auch zur erweiterten Spiel- und Ausstellungsfläche.

Lounge 

In einer versteckten Abseite des Foyers ist eine kleine Lounge, eine Sitzecke mit gemütlichen Kissen, einer Liegefläche und vielen kleinen Lampions.

Nebenraum

Neben dem Saal befindet sich ein 25 qm großer Nebenraum, der multifunktional genutzt werden kann. Er wird für Besprechungen, Proben, Caterings sowie als Erweiterung des Foyers eingesetzt. Hin und wieder ist der Nebenraum auch Künstlergarderobe.

Studio

Oberhalb des Saales, dort, wo die gelbe Treppe hinaufführt, befindet sich eine weitere zum Saal dazugehörige Fläche, die abends als Künstlergarderobe zur Verfügung steht. Ausgestattet mit einem Flügel, einer kleinen Küche sowie einem Bad und einer gemütlichen Einrichtung, bleibt hier für die Künstler:innen kein Wunsch offen.

Konzerte

Schuberts Meisterwerk

Goldmund Quartett

Dominik Köninger, Bariton


Der Abend

Der im holsteinischen Reinfeld geborene Dichter Matthias Claudius schrieb das Gedicht, dessen Vertonung eines der ergreifendsten Lieder von Franz Schubert werden sollte: Der Tod und das Mädchen zeigt exemplarisch Schuberts Kunst, mit nur wenigen Strichen existentielle menschliche Grundsituationen zeichnen zu können. Direkt übernommen hat Schubert die Musik des Liedes auch in sein d-Moll-Streichquartett Nr. 14. Die musikalische Gattung ist eine andere, der Gehalt derselbe: Es geht um nichts weniger als um die Frage, was uns Menschen Trost und Hoffnung zu geben vermag.

Das Goldmund Quartett und Bariton Dominik Köninger ergänzen diese beiden kammermusikalischen Schätze um thematisch verwandte Werke zweier anderer Komponisten: Die Vier ernsten Gesänge, Johannes Brahms letzter Liederzyklus, sind in einer Bearbeitung für Bariton und Streichquartett neu zu entdecken. Und Giacomo Puccinis Crisantemi werden so manchem Opernfreund aus Manon Lescaut bekannt vorkommen.

Programm

Giacomo Puccini
Crisantemi für Streichquartett

Johannes Brahms
Vier ernste Gesänge op. 121
(bearbeitet für Bariton und Streichquartett von Heime Müller)

Franz Schubert
Der Tod und das Mädchen D 531
(bearbeitet für Bariton und Streichquartett von Raphaël Merlin)
Streichquartett Nr. 14 d-Moll D 810 Der Tod und das Mädchen


Künstler:innen

Dominik Köninger Bariton
Goldmund Quartett


Ort

TONALi Saal
Kleiner Kielort 3-5
20144 Hamburg


Tickets

Wenige Restkarten sind an der Abendkasse vorhanden.


Hygiene und Schutzmaßnahmen

Interkultureller Salon

Grenzgänge: Wagnis – Fremdheit – Zukunft

Véronique Elling / Nino Haratischwili / Henrik Giese


Programm

Grenzgänge – innere wie äußere – und die damit verbundenen Wagnisse gehören zu Exil. Der interkulturelle Salon lädt mit musikalischen und literarischen Fenstern auf Frankreich, Deutschland und Georgien ein, sich von vergangenen und aktuellen Narrativen zu Exil berühren zu lassen und darüber ins Gespräch zu kommen. Impulse für Denkexperimente kommen von zwei Künstlerinnen, ihren Texten, ihrer Musik, ihren Erfahrungen als Grenzgängerinnen und den damit verbundenen Perspektivwechseln: der Musikerin und Theaterfrau Véronique Elling und der Autorin und Regisseurin Nino Haratischwili. 
Bei kleinen Knabbereien, je nach Coronalage sogar orientalischem Fingerfood – und einem Getränk – im Saal oder vor dem Monitor zu Hause – erkunden wir, welche Brücken im Kontext von Exil gespannt und der Zukunft willen überquert werden sollten. Durchaus im Sinn einer gemeinsamen Grenzerweiterung.


Künstler:innen

Véronique Elling: Musikerin (Sängerin und Songwriterin), Theaterfrau, Dozentin für Schauspiel 
Henrik Giese: Pianist und Komponist, Dozent für Musik und Gesang.
Nino Haratischwili: Schriftstellerin, Theaterregisseurin, Dramatikerin
Moderation: Dr. Ursula Günther: Kirchenkreis Hamburg-Ost, Interkulturelle Kirche


Ort

TONALi Saal
Kleiner Kielort 3-5
20144 Hamburg


Tickets

Anmeldung und Tickets:

interkultur@kirche-hamburg-ost.de oder 040 519 000 915

Teilnahme Vor-Ort 18 € / ermäßigt 15 € inkl. Getränke und Imbiss . Begrenzte Anzahl Plätze, die nach Anmeldereihenfolge vergeben werden. Die Kosten für ggf. erforderlichen Corona-Test müssen selbst getragen werden.
Alternative Teilnahme über Live-Stream gegen freiwilligen Kostenbeitrag. Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung rechtzeitig den Zugangslink zum Stream.
Verantwortlich: Dr. Ursula Günther. Tel: 017611432032 Mail: u.guenther@kirche-hamburg-ost.de
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte ausschließlich und direkt an Dr. Ursula Günther.

Die Veranstaltung war ursprünglich im Kontext der Tage des Exils geplant, ausgerichtet von Körber-Stiftung und Weichmann-Stiftung. Als Appetizer oder um die Zeit bis September zu verkürzen, hören Sie doch in unseren Podcast rein. Sie finden ihn unter https://fokusglobal.org/2021/05/04/interkultureller-salon-literarisch-musikalische-grenzgaenge-exil/

TONALi Tour

Brucknerhaus Linz

Mittlerer Saal


Programm

Klaviertrios von Bruckners Schüler:innen

Paul Caro: Klaviertrio E-Dur, Op. 8
Mathilde Kralik von Meyrswalden: Klaviertrio F-Dur
Franz Ludwig Marschner: Klaviertrio c-Moll, Op.30


Künstler:innen

TONALi Trio

Johanna Ruppert (Violine) mehr …
Christoph Heesch (Violoncello) mehr …
Alexander Vorontsov (Klavier) mehr …


Ort

Brucknerhaus Linz
Untere Donaulände 7
4010 Linz (Österreich)


Tickets

Informationen folgen in Kürze …


Medien

In Kürze präsentieren wir hier ein Auswahl an Bildern und Videos

Mieten

Der TONALi SAAL stellt eine attraktive, stadtzentrale Mietfläche zur Verfügung.
Der vollausgestattete SAAL verfügt über eine professionelle Licht- , Sound- und Videoanlage. Zudem sind eine Bestuhlung mit Tischen für rund 80 Teilnehmer:innen, eine professionelle Konferenztechnik, eine Bar sowie Nebenräume verfügbar. Der Saal kann für akustische Konzerte, Seminare, Workshops, Lesungen und Ausstellungen gemietet werden. Die Vermietung dient der Kostendeckung und ist nicht gewerblich ausgerichtet.

Ausstattung

Flexible Bestuhlung:
– 100 Personen

Stromanschlüsse:
– 2 Dreiphasenwechselstrom
– 32A

Toiletten:
– 2 WC’s

Räume
– Bar
– Produktionsbüro
– Lounge

Flügel:
– Steinway B-Flügel

Bühne:
– flexibel einrichtbar, da auf gleicher Ebene mit der Bestuhlung

Bühnentechnik Ton

Tonsystem: auf Nachfrage

Bühnentechnik Licht

Lichtsystem
Kabelloses iPad-Lichtsystem

Dimmer
LSC

Bühnenscheinwerfer
81 KW Halogenscheinwerfer Fresnel (DTS Scena)
8 LED PAR OUTDOOR Scheinwerfer 120 W
RGBWAUV (Varytec Typhoon) auf 1 allseitiger 1-Punkt Traverse
2 mobile LED PAR (identisch)

Wallwasher
6 Lumipar18QPro, Compact Par 7 MKII
Steuerzug über airDMX / iPAD

Bar und weitere Ausstattung

Voll ausgestattete Bar inkl. Service
Garderobe
Anlieferung über LKW-Rampe
Barrierefreier Zugang (befindet sich im Bau)
Terrasse
Beamer
W-LAN

Download-Bereich
Kontakt

Beim Interesse schreiben Sie gerne eine Mail an:
Sergey Novikov, Saal-Management
sn@tonali.de
040 – 532 66 271

Geschichte

Die weißgekalkten, hohen und mit Balken versehenen Räume des TONALi SAALES wurden 1890 als Pferdestall für 8 Pferde mit Wagenremise gebaut.
Um die Jahrhundertwende wurden auf dem vorgelagerten Hof Schiffsseile gefertigt und getrocknet.

Bis 1923 gehörte das Gebäude zur Likörfabrik des Unternehmers Henry Loebel und dessen Schultheiß-Brauerei-Aktiengesellschaft, Abteilung Tivoli-Brauerei. In den schmucken Verwaltungsräumen des Hauses von Henry Loebel (gleich gegenüber des Saales) sind heute die Geschäftsstellen der TONALi gGmbH und der TONALiSTEN gGmbH untergebracht.

Zwischen 1923 und 1937 waren die Gebäude im Besitz der Hamburger Familie Guggenheim, die hier ebenfalls einen Spirituosen- und Süßwarenhandel betrieb.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges zerstörte eine Bombe im vorderen Hofbereich ein Haus, das zur Gesamtanlage gehörte. Der Gebäudekomplex, in dem sich heute der Saal befindet, blieb jedoch unbeschadet. Bis 1965 war das Gebäude dann im Besitz des Getränkegroßhandels für Bier und Spirituosen der Firma Strelow.

Ab 1965 übernahm die Firma Limpach (Großhandel für Spirituosen und Süßwaren) die Flächen. Ab 1970 entstand ein Fotostudio, in dem namhafte Fotografen arbeiteten. Später war es TV-Studio, Designakademie und Rentstudio.

Partner

Wir danken allen Förderern und Partnern des TONALi SAALES

Förderer
private Förderer

Alexander Szlovák
Herr und Frau Limpach
Andreas Schlüter
Familie Liang
Michael Bley

Partner

Dietiker
Musikhaus Thomann
Kvadrat Europe
annanicolas rooms
Steinway & Sons
Resonanzio
Black Dolphins
Arc Verona