Zukunftsgenerator

04.12.2020

Die TONALi Digitalkonferenz

Das TONALi Jubiläumsfest (15. – 19. November 2020) musste zum zweiten Mal Corona-bedingt abgesagt werden. Das Format der Digitalkonferenz „Zukunftsgenerator“ via zoom hat uns ermöglicht die zugesagten Gelder umzuwidmen und aus Künstler:innen-Gagen Berater:innen-Honorare zu machen.

TONALi forscht an der Frage, wie das Konzertleben sich in Corona-Zeiten und in den Zeiten danach konstituiert. In diesen konkreten Forschungsprozess wurden von den ursprünglich 52 im Fest Mitwirkenden 36 Künstler:innen als honorierte Berater:innen eingebunden.

Durch die Umwidmung wurde ein Ansatz gefunden, der konstruktiv mit der Sachlage umgeht. Die Künstler:innen konnten ihre Vergütung erhalten, wurden in den Überlegungen mit einbezogen und TONALi wurde zu konkreten Fragestellungen, die das Kultur- und Bildungsleben von morgen betreffen, beraten.

Die Moderation der Konferenz übernahm das TONALi Team. Impulse wurden von Albert Schmitt, Managing Director der Kammerphilharmonie Bremen, und Ansgar Wimmer, Vorsitzender des Vorstandes der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., gegeben, die einerseits ihre Künstlerperspektive, wie auch ihre Fördererperspektive einbringen konnten.
Auf Basis des digitalen RealtimeBoards „miro“ wurden Ergebnisse zusammengetragen. Einen Ausschnitt seht ihr hier:

Stimmen

„Aus der digitalen Konferenz nehme ich mit, dass es in den Händen der Kulturschaffenden liegt, das Konzert von morgen mitzugestalten und daraus dem Kulturleben neue Impulse zu geben. Der „Zukunftsgenerator“ ist das Sprachrohr, das die Gedanken und Ideen junger Musiker bündelt und ihnen eine Stimme und eine Zukunft gibt.“ (Katerina Chatzinikolau)

„Die gemeinsame Arbeit war ausgesprochen kollegial, respektvoll, konzentriert und inspirierend. Ich war begeistert, mit welch positiver Energie und Freude die jungen Musiker*innen an die Zukunftsplanung gehen – nicht selbstverständlich in diesen Zeiten!“ (Franziska Hölscher)

„Ich fand es faszinierend zu erleben, wie jetzt schon diese Künstlergeneration so ganz anders tickt als die davor – alle Musiker*innen waren schon draußen aus ihrem Elfenbeinturm, dachten für und miteinander statt als Konkurrenz, legten – bei dem virtuellen Projekt, an dem ich teilnahm, im wahrsten Sinne des Wortes – “aufbauende” Grundelemente dar für neue Konzepte und Ideen.“ (Sabine von Imhoff)