
Vernissage Do 16. Juli 2026 19 Uhr
Finissage So 2 August 2026 15—18 Uhr
Die Künstlerin und der Künstler sind anwesend.
Öffnungszeiten
Mi — Sa 15-19 Uhr
oder auf Anfrage
Umgeben
Kaddy Saho und Ji Wu leben und arbeiten in Hamburg. Sie studieren bildende Kunst in der Klasse von Jorinde Voigt an der HfbK. Beide setzen sich in ihrer Malerei mit der Beziehung zwischen Außen und Innen auseinander. Eindrücke der räumlichen und persönlichen Umgebung werden in Farbe, Material und Form übersetzt.
Kaddy Saho ist 2000 in Moers geboren. Einige ihrer Arbeiten sind während eines Auslandssemesters am Londoner Camberwell College entstanden. Dort studierte und arbeitete sie mit dem Schwerpunkt Malerei und Zeichnung. Früh fand sie für sich die Kunst als eigene Ausdrucksform neben der Sprache. Sie sagt: „Schon immer konnte ich mich stundenlang damit beschäftigen, mir eigene Regeln und Freiräume zu geben. So habe ich meine Formensprache mit den Jahren immer weiter ausbauen können. Ich versuche, Aspekte des Lebens wie das Wiederholende, das Durchscheinende, das Auflösende, das Helle und Dunkle, das Warme und Kalte durch Gesten und Farbe aufzugreifen, wobei ich immer nach einer Art Gleichgewicht suche.“
Ji Wu ist 1994 in Peking geboren und aufgewachsen. Er studierte Bühnenkunst an der Zentralakademie für Schauspielkunst China und arbeitete von 2016 bis 2021 als Bühnenmaler am nationalen Zentrum für darstellende Künste. Raum, Struktur und Atmosphäre waren dadurch schon früh Teil seiner Arbeit. Neu in Europa ist die Sprache in seinen frühen Arbeiten einer der Einflüsse bei der Auseinandersetzung mit seinem Umfeld: „Wegen der Sprache fühle ich mich in Deutschland manchmal unsicher und isoliert. Dieses Gefühl ist Teil meiner Arbeit geworden.“ Mit der Zeit, die Ji in Deutschland lebt und arbeitet, wird die Überwältigung durch die europäische Symbolik und Architektur von Fragen der Gesellschaft und dem Miteinander abgelöst. Seine neueren Arbeiten tragen den Titel „Mitsein“ und beziehen sich damit auf die gleichlautende ontologische Kategorie aus Martin Heideggers „Sein und Zeit“. Zusammen präsentieren sie jetzt ihre Arbeiten bei THE YARD Gallery Die Ausstellung lädt zum Dialog ihrer Arbeiten und über ihre Arbeiten ein.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
THE YARD Gallery
Kleiner Kielort 6
20144 Hamburg
Mit der U2 oder U3 bis Haltestelle Schlump, dann 5 Min zu Fuß:
Auf „Beim Schlump“ geradeaus > an der zweiten Ampel links auf „Bogenstraße“ > nächste links auf „Kleiner Kielort“
Mit den Buslinien 4, 5, 15 und X3 bis Haltestelle „Bezirksamt Eimsbüttel“
Auf die „Bogenstraße“ abbiegen > nächste links auf „Kleiner Kielort“
Wir halten eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen auf dem Hof bereit.
Bitte nutzen Sie nur die Parkplätze mit „TONALi“ oder ab 18:00 Uhr und am Wochenende die zusätzlich die „IPS Foto“ Stellplätze.
Sollten keine Parkplätze mehr frei sein, nehmen Sie bitte Rücksicht auf die vermieteten Stellplätze unserer Nachbar:innn und nutzen Sie die kostenpflichtigen Parkplätze in der Umgebung.
An der Kreuzung Bogenstraße / Grindelallee befindet sich eine Stadtrad-Station
Am TONALi Campus gibt es begrenzte Fahrradhalter, bitte halte Flucht- und Rettungswege frei.
Die Haltestellen Schlump und Hoheluftbrücke sind mit einem Fahrstuhl ausgestattet.
Aktuell ist der nächste öffentliche Behindertenparkplatz in der Grindelallee 178 (ca. 300m), zwei weitere befinden sich in der Monetastraße 5 (ca. 370m).
Vor dem TONALi SAAL gibt es keinen expliziten Behindertenparkplatz, gerne reservieren wir Ihnen einen Parkplatz mit ausreichend Abstand.
The Yard Gallery ist stufenlos begehbar.
Eine rollstuhlgerechte Toilette ist nicht vorhanden.
THE YARD Gallery auf dem Campus zeigt regelmäßig Ausstellungen von regionalen sowie überregionalen Künstler:innen aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Video, Performance und Bildhauerei und ist meistens vor und während unseren Veranstaltungen geöffnet.
Kontakt
Joachim J. Kühmstedt
+49 171 1976156
info@theyard.gallery
theyard.gallery