+++ Details: Festival-Programm +++
Den Auftakt des Festivals bildet am Freitag, den 26. Juni 2026, um 19 Uhr ein besonderes Konzert in der Kirche St. Andreas: Das Asambura Ensemble präsentiert gemeinsam mit dem Monteverdi-Chor das Stück Lux Perpetua.

(hof)Fest der Begegnung, (haus)Konzerte der Nachbarschaft, (klang)Spur der Stadt.
Am 27. Juni 2026 findet im Rahmen des 16. TONALi Festivals das Hoffest statt. Sowohl auf dem TONALi Campus als auch in den umliegenden Straßen finden Kunstaktivitäten aller Art statt: Hauskonzerte in privaten Wohnzimmern, Gärten oder Salons, Workshops zum Thema Bewegung, Musik oder Zeichnung sowie innige Begegnungen mit Menschen unserer Stadt, die durch einfühlsame Moderation der Gastgeber:innen zu unvergesslichen Momenten werden. Als Höhepunkt des Hoffestes entsteht, auf einer 20 Meter langen Papierbahn auf dem TONALi-Hof, eine gemeinsame Kunstaktion, bei der Klang, Wort und Bewegung sich in Form einer Zeichnung zu einer Partitur verschmelzen.

In den Festival-Tagen vom 27. Juni — 1. Juli 2026 finden um 18 Uhr allabendlich Konzerte in fünf Quartieren des Kunstschutzgebietes statt.
Die vielseitigen Konzert-Programme greifen Themen aus den Quartieren auf, binden Nachbarschaften sowie Jugendliche aus verschiedenen Hamburger Schulen kreativ ein, präsentieren herausragende Musiker:innen der TONALi Bühnenakademie und verwandeln sich so in außergewöhnliche Erlebnisse, die den Blick auf die Quartiere ganz neu eröffnen.
27. Juni bei Stereo Events — Trotzdem Träumen?! — Ein Versuch
28. Juni im MARKK Museum — Irgendwie magisch — Inside Grindelviertelland
29. Juni im Haus 73 — Roter Faden des Lebens
30. Juni im Hamburg-Haus — PAUSE
1. Juli im Istituto Italiano di Cultura — Vom Ursprung und anderen Sprüngen

Als Abschluss der Festivaltage finden vom 27. Juni — 2. Juli 2026 um 20:30 Uhr Latenight-Konzerte im TONALi SAAL statt.
Die sechs Konzerte sind allesamt künstlerisch, thematisch und in ihrem Konzertdesign außergewöhnlich, da sie „best practise“ Beispielen aus der Ausbildung in der TONALi Bühnenakademie entsprechen. Zur Aufführung gebracht werden meist Ergebnisse aus den Stipendienprojekten des dritten Jahres.
27. Juni — WAVES
29. Juni — EINTAUCHEN
30. Juni — in between wishes
1. Juli — F:Luxus
2. Juli — kontaktraum

Am 3. Juli um 20 Uhr findet das Abschlusskonzert des diesjährigen TONALi Festivals im Großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie statt. Mit gleich zwei besonderen Programmpunkten verspricht der Abend zu einem unvergesslichen Ereignis zu werden: Im Großen Saal der Elbphilharmonie erklingt am Abend die „3. Soziale Symphonie“, kuratiert vom Kollektiv 1:1 Concerts. Dieses Konzert schenkt – trotz oder vielleicht gerade in diesen aufgeregten Zeiten – Mut Zur Utopie! Wie können wir wieder träumen? Wie klingt unser Übermorgen? Wofür schlagen unsere Herzen? In fünf Sätzen zeigt die dritte »Soziale Symphonie« Antworten voller geheimnisvoller Geborgenheit, mutiger Überraschungen und origineller Fantasie: Musiker:innen der TONALi Bühnenakademie und des asambura ensembles erleben zusammen mit dem Publikum ein unvergessliches Konzert, in dem Musik, Raum und alle Beteiligten miteinander in Resonanz treten. Was auf der Bühne passiert, beginnt schon Wochen vorher in der Stadt: In zahlreichen kleinen Begegnungen im Slow-Dating-Format treffen Hamburger:innen aufeinander – vom Ich zum Du zum Wir!
Der offizielle Vorverkauf startet am 1. Mai um 11 Uhr über die Website der Elbphilharmonie.
Zur Veranstaltung

TONALi wird seit 2023 vom tuned-Netzwerk für zeitgenössische Klassik (Kulturstiftung des Bundes) gefördert. Am 2. Juli 2026 findet das tuned-Regionaltreffen auf dem TONAli Campus statt.
Mit–Wirkung. Wie öffnen wir Kulturräume von morgen?
Unsere tuned Regionalkonferenz verhandelt, wie sich kulturelle Institutionen öffnen und öffentliche Stadträume gemeinschaftlich gestalten lassen, sodass künstlerische Vielfalt wirksam werden kann.
In Dialogformaten, Vorträgen und Impulsen junger Musiker*innen der TONALi Bühnenakademie spannen wir den Bogen vom Publikum über die Bühne bis hin zu Programmen wie dem „Kunstschutzgebiet“, das einer künstlerischen Sozialraumgestaltung bzw. -forschung entspricht.
Mehr Informationen folgen in Kürze.
Bei den Zukunftstagen verwandelt sich der TONALi Campus in eine kreative Denkfabrik.
Hier erhält man einen außergewöhnlichen Einblick in die Zukunft künstlerisch-sozialer Initiativen. Ähnlich einer TED-Konferenz präsentieren rund 20 junge Musiker:innen in jeweils 10-minütigen Beiträgen ihre innovativen Ideen für das klassische Konzert von morgen.
Ein Jahrgang zeigt, welche Impulse durch das TONALi-Förderstipendium in Höhe von 10.000 Euro (p. P.) bereits umgesetzt wurden. Der nächste Jahrgang stellt zukunftsweisende Konzepte vor, die nun realisiert werden sollen.
Eine hochkarätig besetzte Expert:innen-Runde gibt Feedback. Das Ganze ist öffentlich – ein Fest der Ideen, geprägt von Mut und Lust auf Zukunft.
Weitere Informationen mehr …

Der TONALi Award 2025 „Mut zur Utopie“ ging an Franziska Ritter und Christian Siegmund, den Gründer:innen der 1:1 CONCERTS. Die nächste Auszeichung findet im Rahmen des Festival-Abschlusskonzertes am 3. Juli 2026 im Großen Saal der Elbphilharmonie statt. Mehr Informationen folgen in Kürze.

Der TONALi Award
Der seit 2021 jährlich verliehene TONALi Award zeichnet Persönlichkeiten aus, die durch ihren Mut zur Utopie bzw. durch ihr künstlerisch-soziales Wirken Hoffnungsträger:innen für die Gesellschaft und die nächsten Generationen sind.
2024
Das Berliner Ensemble DieOrdnungDerDinge erhält den TONALi Award in der Kategorie „Mut zur Utopie“ (25.000,- Euro.) mehr…
2023
Stegreif, the improvising Orchestra, erhält den TONALi Award in der Kategorie „Mut zur Utopie“ (25.000,- Euro.) mehr…
2022
Das Berliner Trickster Orchestra erhält den TONALi Award in der Kategorie „Mut zur Utopie“ (25.000,- Euro). mehr …
2021
Das Berliner Ensemble The String Archestra erhält den TONALi Award in der Kategorie „Aufbruch“ (10.000,- Euro). mehr …
Der Sänger, Künstler und Lyriker Elia Rediger wird in der Kategorie „Mut zur Utopie“ (25.000,- Euro) ausgezeichnet. mehr …
Kategorie : „Mut zur Utopie“
In der Kategorie „Mut zur Utopie“ wird eine Person (oder eine Personengruppe) ausgezeichnet, die sich durch ihre zukunftsweisenden Visionen, durch ihren Mut zur Utopie, durch ihren gesellschaftlichen Beitrag für ein offenes, auf Diversität setzendes Kultur- und Musikleben einsetzt. Mit dem Preisgeld wird die Umsetzung einer künstlerisch-sozialen Vision im Rahmen einer einjährigen TONALi-Residenz gefördert. Der/die Preisträger:in wird darüber hinaus von TONALi beauftragt, das Jahrgangsprojekt des ersten Ausbildungsjahres der TONALi Bühnenakademie künstlerisch- kuratorisch zu begleiten.
Dotierung: 25.000,- Euro
2024 / Nominator:innen
tuned – Netzwerk für zeitgenössische Klassik
2024 / Nominierte (Shortlist)
Bridges Kammerorchester
Broken Frames Syndicate
fluctoplasma
Fuck Marry Kill Productions
DieOrdnungDerDinge
Rimini Protokoll
Tamar Brüggemann
Theresa von Halle
2023 / Nominator:innen
Amelie Deuflhard
Andrea Thilo
Anke Fischer
Ansgar Wimmer
Barbara Baiba Weber
Christian Kellersmann
Clemens Trautmann
Elisa Erkelenz
Folkert Uhde
Gregor Burgenmeister
Hanke Brothers
Hartmut Welscher
Jan Philipp Sprick
Jenny Svensson
Julian Rieken
Julian Steckel
Julian Stahl
Kai Hartig
Katharina von Radowitz
Kian Jazdi
Lydia Grün
Manuel Hartung
Markus Fein
Markus Korselt
Nicolas Altstaedt
Sabine Frank
Sabine von Imhoff
Simone Dollmann
Susanne Völker
Tobias Rempe
Trickster Orchestra
Martin Tröndle
Birgit Schneider-Böninnger
Juri De Marco
Justus Wille
Maria Reich
Martin Zierold
MUJK
Thomas Posth
Elisabeth von Helldorff
Christoph Drescher
Steven Walter
Joosten Ellée
Konstantin Udert
Ursula Haselböck
Evelyn Meining
Johannes Leuschner
2022 / Nominator:innen
Biliana Voutchkova (Geigerin)
Dr. Birgit Schneider-Bönninger (Sport- und Kulturdezernentin der Stadt Bonn)
Christian Kellersmann (SVP New Classics & Jazz bei BMG)
Elisa Erkelenz (freie Kuratorin, Autorin und Dramaturgin)
Godot Komplex (Künstler*innen-Kollektiv)
Irena Müller-Brozovic (Musikvermittlerin)
Joosten Ellée (Künstlerischer Leiter PODIUM Esslingen)
Julian Rieken (freier Kurator, Dramaturg und Kulturmanager)
Justus Wille (Gründer und Geschäftsführer „fast forward classical“)
Maria Reich (Geigerin, Komponistin und Autorin)
Prof. Dr. Martin Tröndle (Zeppelin Universität Friedrichshafen)
MUJK (Musikjournalismus Kollektiv Köln)
Susanne Völker (Kulturdezernentin der Stadt Kassel)
Tobias Rempe (Geschäftsführer Ensemble Resonanz)
Uta Schnell (Programmentwicklung Kulturstiftung des Bundes)
2022 / Nominierte (Shortlist)
Barbara Baiba Weber
Biliana Voutchkova
Cashmere Radio
Ensemble Quillo
Ensemble Reflektor
Joshua Weitzel
Kommen und Gehen (Festival)
Miako Klein
Orchester im Treppenhaus
Stegreif Orchester
Trickster Orchestra
2021 / Nominator:innen
Steven Walter, Beethoven Fest Bonn
MUJK (Musikjournalismus Kollektiv)
Elisa Erkelenz, VAN-Outernational, Dramaturgin, etc.
Juri DeMarco, Stegreif Orchester
Joosten Elleé, Intendant des PODIUM Festival Esslingen
Christopher Warmuth, Lab des Heidelberger Frühling, design. Dramaturg Bayrische Staatsoper
David-Maria Gramse, Ensemble Resonanz
Tom Schulz, Pressesprecher der Elbphilharmonie
Sabine Frank, GF HarrisonParrott
Tom Wilmersdörffer, Intendant des HIDALGO Festivals München
Detlef Schwarte, GF des Reeperbahn Festival Hamburg
Konstantin Udert, GF der jungen norddeutschen philharmonie und Detect Classic Festival
Nominierte (Shortlist) 2021
IRCF Interreligiöser Chor Frankfurt
Sound_Tracks! DieOrdnungDerDinge
The String Archestra
Decoder Ensemble
Jonas Urbat
Anne-Sophie Brüning
VAN Magazin
MUJK Musikjournalismus Kollektiv
Guerillaclassics
OMG Schubert
HIDALGO Festival
Arditti Quartett
Patricia Kopatchinskaja
Claire Chase
ID Festival Berlin
VKKO, Verworner-Krause-Kammerorchester
Das Orchester des West-östlichen Divans
Konstantin Wecker
Heinz Ratz
Rap for Refuges
Wutzrock Festival
Tutti d’amore
Ensemble Reflektor
Alina Pogostkina
Musica Assoluta
Fabian Otten
Barbara Balba Weber
Mustafa Akça
Elia Rediger
Trickster Orchestra
Stegreif Orchester