
Tomer Gardi (Broken German, Eine runde Sache) stellt seinen neuen Roman Liefern vor. Es geht um Essenslieferanten in Delhi, Tel Aviv, Buenos Aires, Istanbul und Berlin, ihre Geschichten, Erfahrungen und Sehnsüchte. Und wie immer bei Gardi geht es natürlich auch um Sprache(n) und um die Kunst des Erzählens.
Eine Lesung mit Tomer Gardi ist garantiert immer ein besonderes Erlebnis. Der Abend bei TONALi wird jedoch besonders besonders, weil die fabelhafte Übersetzerin Anne Birkenhauer, die am Text mitgearbeitet hat, ebenfalls dabei ist.
Weil die meisten von uns schon Essen bestellt haben. Aber ganz ehrlich, wer denkt noch länger als ein paar Sekunden über die Lieferanten nach, wenn sie mit ihren großen eckigen Rucksäcken wieder verschwunden sind? Gardis Roman lädt genau zu diesem Nachdenken ein.
Sie sind überall, wir sehen sie jeden Tag. Egal ob in Delhi, Tel Aviv, Buenos Aires, Istanbul oder Berlin, überall schwirren sie durch die Städte: Essenslieferanten. In seinem neuen Roman Liefern verbindet Tomer Gardi ihre Geschichten zu einem weltumspannenden Gegenwarts-Epos und erzählt von Rassismus und Ausbeutung, von Liebe, Familie und der großen Sehnsucht nach Verbundenheit. Liefern ist eine literarische Weltreise in sechs Episoden und eine Fest der Erzählkunst, wie es nur Tomer Gardi veranstalten kann: tiefgründig und humorvoll, mit politischer Sensibilität und literarischer Verve.
Tomer Gardi lebt in Berlin und schreibt auf (gebrochenem) Deutsch und auf Hebräisch. Sein viel diskutierter erster Roman Broken German (2016) wurde als Hörspiel und Theaterstück adaptiert. Es folgten Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück (2019) und Eine runde Sache (2021), für den er 2022 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde.
Anne Birkenhauer ist eine der profiliertesten literarischen Übersetzerinnen aus dem Hebräischen und hat bereits für Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück und Eine runde Sache mit Tomer Gardi zusammengearbeitet. Bei Liefern hat sie am deutschen Text mitgearbeitet und den Teil „Mimesis“ aus dem Hebräischen übersetzt.
Gastgeber ist Sebastian Schirrmeister.

Bitte buchen Sie die Karten über die Homepage des jüdischen Salon am Grindel e.V.
TONALi Seminar
Kleiner Kielort 8
20144 Hamburg
Mit der U2 oder U3 bis Haltestelle Schlump, dann 5 Min zu Fuß:
Auf „Beim Schlump“ geradeaus > an der zweiten Ampel links auf „Bogenstraße“ > nächste links auf „Kleiner Kielort“
Mit den Buslinien 4, 5, 15 und X3 bis Haltestelle „Bezirksamt Eimsbüttel“
Auf die „Bogenstraße“ abbiegen > nächste links auf „Kleiner Kielort“
Wir halten eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen auf dem Hof bereit.
Bitte nutzen Sie nur die Parkplätze mit „TONALi“ oder ab 18:00 Uhr und am Wochenende die zusätzlich die „IPS Foto“ Stellplätze.
Sollten keine Parkplätze mehr frei sein, nehmen Sie bitte Rücksicht auf die vermieteten Stellplätze unserer Nachbar:innn und nutzen Sie die kostenpflichtigen Parkplätze in der Umgebung.
An der Kreuzung Bogenstraße / Grindelallee befindet sich eine Stadtrad-Station
Am TONALi Campus gibt es begrenzte Fahrradhalter, bitte halte Flucht- und Rettungswege frei.
Die Haltestellen Schlump und Hoheluftbrücke sind mit einem Fahrstuhl ausgestattet.
Aktuell ist der nächste öffentliche Behindertenparkplatz in der Grindelallee 178 (ca. 300m), zwei weitere befinden sich in der Monetastraße 5 (ca. 370m).
Vor dem TONALi SAAL gibt es keinen expliziten Behindertenparkplatz, gerne reservieren wir Ihnen einen Parkplatz mit ausreichend Abstand.
Der TONALi SAAL ist stufenlos begehbar, die Eingangstreppe kann via Aufzug umgangen werden.
Eine rollstuhlgerechte Toilette ist vorhanden.
Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 erhalten gegen Nachweis 50% Ermäßigung im TONALi Ticketshop. Sofern das Merkmal „B“ im Schwerbehindertenausweis vermerkt ist, erhält eine Begleitperson eine kostenlose Karte.
Der TONALi SAAL hat keinen festen Stuhlplan, gerne stellen wir variable Rollstuhplätze bereit
Vor, während und nach der Veranstaltung hat unsere TONALi Bar für euch geöffnet.
Hier gibt es alkoholische und alkoholfreie Getränke und kleine Snacks gegen Spende.
THE YARD Gallery auf dem Campus zeigt regelmäßig Ausstellungen von regionalen sowie überregionalen Künstler:innen aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Video, Performance und Bildhauerei und ist meistens vor und während unseren Veranstaltungen geöffnet.
Foto: © Maximilian Gödecke