Paula ist überzeugte Anarchistin, will Ärztin werden, sich in der jüdischen Gemeinschaft New Yorks engagieren. Als junges Mädchen aus Minsk in die USA geschickt, sieht sie ihre Zukunft in Amerika. Doch 1915 lernt sie David Ben-Gurion kennen – und lebt fortan ein Leben, das ihr viele Kompromisse abverlangte, in einem Land, an das sie nicht glaubt. Im Mai 1966 – widerstrebend ist sie mit ihrem Mann in ein Kibbuz in der Negev-Wüste gezogen und erwartet den Besuch Konrad Adenauers – blickt sie zurück und findet neu zu sich selbst.
Stephan Abarbanell widmet sich erstmals der Geschichte der Frau des Staatsgründers Israels. Für seinen Roman hat er umfassend recherchiert und mit vielen Weggefährten gesprochen.
Stephan Abarbanell, langjähriger Kulturchef des RBB und inzwischen Romanautor, stellt sein neues Werk vor: Paula oder die sieben Farben der Einsamkeit. Paula Ben-Gurion (1892-1968) war die eigensinnige, starke Ehefrau von David Ben-Gurion, dem Gründer des Staates Israel – und hatte eigentlich ganz andere Vorstellungen von ihrem Leben.
Zum ersten Mal wird die Frau an der Seite von David Ben-Gurion in den Blick genommen – in einem Roman, der gleichermaßen gut recherchiert wie geschrieben ist.
Eine neue Perspektive auf eine vermeintlich bekannte Geschichte – und ein gründlicher Blick auf beteiligte Personen – lohnen sich immer!
Stephan Abarbanell, 1957 geboren und in Hamburg aufgewachsen, studierte Evangelische Theologie sowie Allgemeine Rhetorik und war viele Jahre lang Kulturchef des rbb. Sein Romandebüt, »Morgenland«, erschien 2015 bei Blessing, 2019 folgte »Das Licht jener Tage« und 2022 »10 Uhr 50, Grunewald« über das Leben von Walther Rathenau. Stephan Abarbanell lebt in Potsdam-Babelsberg.
Gastgeberin ist Jasmin Sohnemann.
TONALi SAAL
Kleiner Kielort 3 – 5
20144 Hamburg
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Eintrittspreise:
12 Euro Normalpreis
8 Euro Freundeskreis-Mitglieder
5 Euro ermäßigte Karten