
Es ist ein Klavier Recital, als Hommage anlässlich des 150. Geburtstags des französischen Komponist Maurice Ravel.
Eloïse Bella Kohn ist eine einzigartige Künstlerin: vielseitige Pianistin, Plattenproduzentin, Festivalgründerin, engagiert für den interkulturellen Dialog. Sie wird in der Öffentlichkeit als „Botschafterin der französischen Musik“ (RBB) wahrgenommen.
Erleben Sie hervorragende Musik von zwei bedeutendsten Komponisten in einem intimen Rahmen.
Eloïse Bella Kohn ist eine junge französische Pianistin, die in Paris und Wien lebt. Anlässlich der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Parisienne“ mit den Klavierkonzerten von Massenet & Ravel an der Seite des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin hat sie ein Recital-Programm rund um die Inspirationen von Maurice Ravel zusammengestellt.
Franz Schubert komponierte trotz seiner fortschreitenden Krankheit im letzten Jahr seines Lebens die Drei Klavierstücke. Oszillierend zwischen düsteren Passagen und unerwarteten Aufhellungen im ersten Stück, Melancholie und Lyrik im zweiten Stück und rhythmischen Obsessionen, die an das Wirbeln tschechischer Rhythmen erinnern, im dritten Stück strahlt von ihnen eine enorme emotionale Kraft aus.
Ravel erläuterte, dass er die „Absicht hatte, eine Serie von Walzern nach dem Vorbild Schuberts zu komponieren“. Somit haben wir die Gelegenheit, die „Valses nobles et sentimentales“ ihrem Schubertschen Vorbild gegenüberzustellen, das von der Eleganz der Wiener Salons geprägt ist. Sie sind wahre Klangjuwelen von nur wenigen Sekunden Dauer und zeigen Schuberts Talent für Miniaturen. Ravels Werke riefen bei ihrer Uraufführung Protest und Buhrufe hervor, so sehr überraschten die raffinierten Dissonanzen seiner Harmonien das Publikum.
Mit finanziellen Unterstützung der Thyll Stiftung sowie YAMAHA Music Europe
Eloïse Bella Kohn (Klavier) – mehr…
TONALi SAAL
Kleiner Kielort 3-5
20144 Hamburg
Ticketpreise 20€ / erm. 10€
An der Abendkasse und im Vorverkauf im TONALi Ticketshop
(Ermäßigung gültig für alle Besucher:innen bis 27 Jahre, Studierende, Auszubildende, sowie Menschen mit Behinderungen, Erwerbslose und Empfänger:innen von Bürgergeld)
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Foto: Marianne Rosenstiehl