
In einer öffentlichen Probe wird das Streichsextett G-Dur op. 36 von Johannes Brahms von Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, unter der Leitung und Mitwirkung von Prof. Tanja Becker-Bender erarbeitet. Die Proben finden an 3 Tagen statt, und am letzten Tag wird das Sextett komplett aufgeführt.
Bei den Proben werden auch neue und experimentelle Wege beschritten, um mit Brahms in Dialog zu treten und ihm spürend zu begegnen – Raum erleben im wörtlichen Sinn und im Sinne von zu Hause und Distanz in der Harmonie, Klangschichtungen erbauen, Gestik ertasten – und bei allem auch einander kennenlernen und durch das gemeinsame Erleben zu einer funktionierenden Gesellschaft in kleinster Gruppe werden. Brahms‘ Sextette stehen an einer Grenze zwischen Kammermusik und bereits Sinfonik, was auch im Miteinander, im Wechseln der Rollen zwischen Individualität und Gruppe eine spannende Dynamik mit Offenheit und Empathie in alle Richtungen ermöglicht.
Jeder und jede bringt Ideen zu und Erfahrungen mit Brahms‘ Musik mit – welche werden wir behalten, welche schärfen und welche vielleicht sogar zugunsten von neuen beiseitelegen?
Weil der Prozess einer Werkinterpretation eine spannende Reise ist, bei der man erleben kann, wie aus einer „papierenen Materie“ (Partitur) ein klingendes Erlebnis wird. Dieser Prozess macht deutlich, dass vor einer Aufführung im Konzert etliche Proben notwendig sind, um ein gewünschtes Ergebniszu erzielen, mit durchaus offenem Ausgang. Das Erlebnis einer öffentlichen Probe erweitert somit den Horizont für künftige Konzerterlebnisse. Ein derartiges Angebot ist eher selten, und sollte daher unbedingt genutzt werden.
Studierende der Hochschule für Musik und Theater Hamburg erarbeiten in öffentlichen Proben das Streichsextett G-Dur op. 36 von Johannes Brahms. Geleitet wird die Werkstatt von Prof. Tanja Becker-Bender, die selbst als Musikerin mitwirkt.
Die Proben finden an drei Tagen statt und sind öffentlich zugänglich. Neben der klassischen Probenarbeit werden auch experimentelle Ansätze erprobt: Fragen zu Raumwahrnehmung, Klangschichtung und musikalischer Gestik stehen ebenso im Mittelpunkt wie das Zusammenwachsen der Gruppe. Am letzten Tag wird das Sextett vollständig aufgeführt.
Do 30.4.
Öffentliche Probe am Nachmittag von 14 – 17 Uhr
Fr 01.05.
Öffentliche Probe von 10 – 18 Uhr mit einer Pause von 13 – 15 Uhr
Sa 02.05.
Konzertaufführung 17 Uhr bis ca. 18 Uhr (öffentlich)
Leitung: Tanja Becker-Bender
zusammen mit Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Ein Projekt der Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg, in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und Tonali
Violine: Lewin Creuz und Tanja Becker-Bender
Viola: Chien-Ying Pan und Jianxiu Jiang
Cello: Antonio lo Curto und Shinya Janz
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen
Freie Platzwahl
TONALi SAAL
Kleiner Kielort 3-5
20144 Hamburg
Mit der U2 oder U3 bis Haltestelle Schlump, dann 5 Min zu Fuß:
Auf „Beim Schlump“ geradeaus > an der zweiten Ampel links auf „Bogenstraße“ > nächste links auf „Kleiner Kielort“
Mit den Buslinien 4, 5, 15 und X3 bis Haltestelle „Bezirksamt Eimsbüttel“
Auf die „Bogenstraße“ abbiegen > nächste links auf „Kleiner Kielort“
Wir halten eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen auf dem Hof bereit.
Bitte nutzen Sie nur die Parkplätze mit „TONALi“ oder ab 18:00 Uhr und am Wochenende die zusätzlich die „IPS Foto“ Stellplätze.
Sollten keine Parkplätze mehr frei sein, nehmen Sie bitte Rücksicht auf die vermieteten Stellplätze unserer Nachbar:innn und nutzen Sie die kostenpflichtigen Parkplätze in der Umgebung.
An der Kreuzung Bogenstraße / Grindelallee befindet sich eine Stadtrad-Station
Am TONALi Campus gibt es begrenzte Fahrradhalter, bitte halte Flucht- und Rettungswege frei.
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Aktuell ist der nächste öffentliche Behindertenparkplatz in der Grindelallee 178 (ca. 300m), zwei weitere befinden sich in der Monetastraße 5 (ca. 370m).
Vor dem TONALi SAAL gibt es keinen expliziten Behindertenparkplatz, gerne reservieren wir Ihnen einen Parkplatz mit ausreichend Abstand.
Der TONALi SAAL ist stufenlos begehbar, die Eingangstreppe kann via Aufzug umgangen werden.
Eine rollstuhlgerechte Toilette ist vorhanden.
Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 erhalten gegen Nachweis 50% Ermäßigung im TONALi Ticketshop. Sofern das Merkmal „B“ im Schwerbehindertenausweis vermerkt ist, erhält eine Begleitperson eine kostenlose Karte.
Der TONALi SAAL hat keinen festen Stuhlplan, gerne stellen wir variable Rollstuhplätze bereit
Vor, während und nach der Veranstaltung hat unsere TONALi Bar für euch geöffnet.
Hier gibt es alkoholische und alkoholfreie Getränke und kleine Snacks gegen Spende.
THE YARD Gallery auf dem Campus zeigt regelmäßig Ausstellungen von regionalen sowie überregionalen Künstler:innen aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Video, Performance und Bildhauerei und ist meistens vor und während unseren Veranstaltungen geöffnet.
Foto: Uwe Arens