Neugier kennt keine Grenzen. Begierig nach Vielfalt beschränke ich mich nicht auf ein Instrument, eine Richtung oder ein Genre.
Als leidenschaftliche Kammermusikerin spiele ich in verschiedensten Besetzungen – vom Barock (meine große Liebe gilt Darmsaiten) über die klassisch-romantische Periode bis hin zur zeitgenössischen Musik, bei der ich besonders die Zusammenarbeit mit Komponist*innen und Künstler*innen anderer Bereiche schätze.
Das Experimentieren mit unterschiedlichen Genres und Aufgaben betrachte ich als meinen Kraftstoff, sei es als Teil eines Streichquartetts für Neue Musik, als Konzertmeisterin eines Barockorchesters oder als schauspielende Geigerin auf der Theaterbühne.
So durfte ich etwa in der Saison 2024/25 am Staatstheater Nürnberg bei dem Stück ‚Eines langen Tages Reise in die Nacht – Instrumentalversion‘ frei nach Eugene O’Neill (Regie: Rieke Süßkow, Musik: Philipp C. Mayer) meine geigerischen Fähigkeiten mit Schauspiel verbinden.
Trotz meiner klassischen Ausbildung am Tchaikowski Moskauer Konservatorium, sowie der Hochschule für Musik Nürnberg, wo ich für zwei Saisons auf einer Guarneri Geige spielen durfte, stehe ich experimenteller Musik, transdisziplinären Projekten und Performance offen gegenüber.
Besonders liebe ich es, mit Menschen und für Menschen durch Musik zu kommunizieren. Das mache ich mit meinem Klaviertrio, den Nürnberger Symphonikern, dem Symphonieorchester Vorarlberg, Spira Mirabilis, Nürnberg Barock, La festa musicale u.a..
Foto: Kristina Koroleva