Juni 2026

Fr 26
19.30 St. Andreas-Kirche

LUX PERPETUA

nach Mozarts Requiem

TONALi Festival 2026 — Eröffnungskonzert

Publikum — mittendrin statt dabei (Mitmachen)

Du bist an einer aktiven Mitwirkung am Konzert interessiert? Dann finde dich am Freitag, den 26. Juni bis spätestens 18.30 Uhr vor der St. Andreas Kirche ein. Dort kannst du dann eine von vier Gruppen wählen, die musikalische Parts* im Abendprogramm übernimmt.

Wir freuen uns auf dich und deine aktive Teilnahme am Konzert, bei dem du dann mittendrin statt dabei bis. Für deine Rückfragen vorab erreichst du uns unter: info@tonali.de

* Die Parts setzen keine musikalischen oder künstlerischen Vorkenntnisse voraus.

Programm

Was ereignet sich da?

Der Eröffnungsabend des diesjährigen Festivals findet dieses Jahr in unserer direkten Nachbarschaft, der St. Andreaskirche, statt. Wir laden ein zu einem besonderen Abend, der Brücken baut zwischen Kulturen, Religionen, Bühne und Publikum.

Was wird besonders?

Das Programm des asambura Ensembles,“LUX PERPETUA“, das sich auf Mozarts berühmtes Requiem bezieht, wird gemeinsam mit dem Hamburger Monteverdi-Chor, dem Hamburger Knabenhor und TONALi nochmal ganz neu umgesetzt. Ein Spiel mit Klang, Licht und gemeinsamen Momenten mit allen Anwesenden.

Warum ist das was für mich?

Wir starten alle gemeinsam in eine spannende Festivalwoche, erleben Momente zwischen gewohntem und ungewohntem Hörerlebnis. Flankiert wird dieser einzigartige Abend durch einen Willkommensumtrunk und eine  Möglichkeit des Beisammenseins nach der Veranstaltung.

Den Auftakt unseres 16. TONALi Festivals bildet in diesem Jahr ein besonderes Konzert in der Kirche St. Andreas: Das asambura ensemble präsentiert gemeinsam mit dem Monteverdi-Chor Hamburg, dem Hamburger Knabenchor sowie dem in Teilen involvierten Publikums das ergreifende Werk Lux Perpetua (Produktion). 

In unverwechselbarer Klangsprache interpretiert, kontextualisiert und komponiert das asambura
ensemble klassische Musik neu: Mit interreligiösen und postmigrantischen Dialogperspektiven, klanglich und diversitätssensibel.
Aus einer Vielfalt globaler Perspektiven befragt LUX PERPETUA verschiedene Kulturen und Religionen zu ihrem Umgang mit Tod und Ewigkeit. Von hier aus gelingt eine grundlegende Erweiterung des Requiems von Wolfgang Amadeus Mozart. Aus den Erfahrungsräumen einer gegenseitigen Inspiration unterschiedlicher Kulturen kommend, dringt die Komposition in das überraschend Fremde des Mozart-Requiems vor: Im heftigsten Aufschluchzen der Verbindung des Mozartschen „Lacrimosa“ mit einem arabischen Klagegesang, im anarchisch-wilden „Tanz“ am Rand des Todes von „Amajungusi“, in dem aus groovigem Beginn des Rex tremendae unvermittelten Sprung in den gewaltigen Aufschrei „Rex!“ – oder in „Hawdala“, in dem Melodielinien der jüdischen Tradition das Requiem auch für das unfassbarste Sterben, für die Shoa, öffnen.
Damit setzt sich das asambura ensemble in der Komposition von LUX PERPETUA einmal mehr mit der Recherche und Erschließung der Bedeutung von Trauer und Ewigkeit im Kontext von Erinnerungskultur auseinander.

In LUX PERPETUA werden fragmentierte, abstrahierte Klangfarben und Skalen aus arabischen Musiktraditionen ebenso hörbar, wie Glockenklänge und Melodien jüdischer Herkunft. Und LUX PERPETUA blickt nicht nur auf die großen monotheistischen Traditionen. Die Komposition wendet sich auch dem Glauben an die Wiedergeburt zu, wie er hinduistischen und buddhistischen Vorstellungen zugrunde liegt, sowie der starken spirituellen Verbundenheit mit den Ahnen, die zum Beispiel in Kulturen Ostafrikas eine wichtige Rolle spielt.

Besonders ist die Möglichkeit zur aktiven Teilhabe im TONALi Festival: Wer mag, kann sich künstlerisch in das Konzert einbringen. Bereits 60 Minuten vor Beginn werden teilhabeinteressierte Gäste in musikalische Aufgaben eingewiesen – ohne musikalische Vorkenntnisse – und an ihre individuellen Neigungen und Ansprüche angepasst. Neben dem asambura ensemble gestalten auch der Monteverdi Chor und der Hamburger Knabenchor diesen einzigartigen Abend mit.

Ein Konzert, das Brücken baut zwischen Kulturen, Religionen, Künstler:innen und Publikum.
Bau mit!


18 Uhr
Empfang zum Festival-Auftakt

18.30 Uhr
Checkin zum Mitmachen (siehe oben)

19.30 Uhr
Konzertbeginn

21.15 Uhr
Konzertende


Künstler:innen

ensemble asambura — mehr …

Monteverdi-Chor Hamburg – mehr …

Hamburger Knabenchor — mehr …

TONALi Bühnenakademie — mehr …


Lux Perpetua wird gefördert vom Musikfonds e.V. mit Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Das asambura ensemble erhält Grundförderung von:


Das Eröffnungskonzert des TONALi Festival wird unterstützt durch


TONALi Festival 2026

Vom 26. Juni bis 3. Juli 2026 feiert das TONALi Festival die Vielfalt der Begegnungen mit einem innovativen Programm, das klassische Musik neu denkt. Erlebe, wie junge Künstler:innen, Schulen und Nachbarschaften gemeinsam die Zukunft der Klassik gestalten. 

Alle Veranstaltungen im Festival findest du hier


Tickets

An der Abendkasse und im Vorverkauf im TONALi-Ticketshop

Freie Platzwahl


Hinkommen

Ev.-luth. Gemeinde St. Andreas Kirche am Grindel
Bogenstraße 26-30
20144 Hamburg

Anreise mit Bus und Bahn

Mit der U2 oder U3 bis Haltestelle Schlump, dann 5 Min zu Fuß:
Auf „Beim Schlump“ geradeaus > an der zweiten Ampel links auf „Bogenstraße“

Mit den Buslinien 4, 5, 15 und X3 bis Haltestelle „Bezirksamt Eimsbüttel
Auf die „Bogenstraße“ abbiegen

Mit dem Fahrrad

An der Kreuzung Bogenstraße / Grindelallee befindet sich eine Stadtrad-Station

Barrierefreiheit

Anreise

Die Haltestellen Schlump und Hoheluftbrücke sind mit einem Fahrstuhl ausgestattet.

Aktuell ist der nächste öffentliche Behindertenparkplatz in der Grindelallee 178 (ca. 300m), zwei weitere befinden sich in der Monetastraße 5 (ca. 370m).

Ermäßigung

Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 erhalten gegen Nachweis 50% Ermäßigung im TONALi Ticketshop. Sofern das Merkmal „B“ im Schwerbehindertenausweis vermerkt ist, erhält eine Begleitperson eine kostenlose Karte.

Gastronomie

in der Umgebung

Zudem empfehlen wir einen Besuch bei unseren Nachbarn:
– 3 Min: Mathilde Bar, Bogenstraße 5 Webseite / Karte
– 3 Min: HADLEYS Bar, Beim Schlump 84A Webseite / Karte


Tipp

Unsere THE YARD Gallery auf dem Campus zeigt regelmäßig Ausstellungen von regionalen sowie überregionalen Künstler:innen aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Video, Performance und Bildhauerei und ist meistens vor und während unseren Veranstaltungen geöffnet.