
Ein Konzertabend, in dem transkulturelle und europäische Musiktraditionen durch Gesang, Klavier und Violine in performative Elemente übergehen und aufeinandertreffen. Schülerinnen, Musikerinnen und Publikum begegnen sich in einem offenen Raum, in dem persönliche Geschichten hörbar werden und miteinander in Beziehung treten.
Besonders ist die Verbindung von biografischen Perspektiven mit musikalischer und dramaturgischer Gestaltung: Vielfalt wird nicht gegeneinander gestellt, sondern in eine musikalische und szenische Bewegung überführt, aus der neue Zusammenhänge zwischen den Geschichten und den Menschen entstehen.
Für alle, die sich nach einem Konzert sehnen, das nahbar und unmittelbar ist, bietet dieser Abend einen Raum des Zuhörens und Mitfühlens. „Roter Faden des Lebens“ lädt dazu ein, sich auf Geschichten einzulassen, die nicht abgeschlossen oder perfekt sind, sondern echt, verletzlich und verbindend.
Wenn wir uns erlauben, von einer nahen Zukunft zu träumen – wie könnte sie aussehen? Können wir einen Raum vorstellen, in dem unsere Geschichten uns nicht voneinander trennen, sondern miteinander verbinden?
Roter Faden des Lebens ist ein Konzertformat, das Fragen stellt, anstatt feste Antworten zu geben. Durch Musik und interdisziplinäre Kunst lädt das Projekt das Publikum dazu ein, nachzuspüren: Wo sind meine Wurzeln? Wo ist mein Zuhause? Und wie können wir uns eine Zukunft vorstellen, in der die Unterschiede jedes einzelnen Menschen genau das sind, was uns als Gesellschaft verbindet?
Inspiriert von den Menschen der Schanze und den Schüler*innen schafft dieses Konzert Raum für Geschichten, die oft ungehört bleiben. Persönliche Erfahrungen, Erinnerungen und Perspektiven werden Teil einer gemeinsamen künstlerischen Landschaft, in der Musik, Performance und Begegnung neue Formen des Zuhörens eröffnen.
Roter Faden des Lebens ist eine Einladung, Zugehörigkeit nicht als etwas Festes zu begreifen, sondern als etwas, das wir gemeinsam gestalten.
Ipek Atila – mehr …
Schüler:innen der Stadtteilschule Helmuth Hübener – mehr …
Schüler:innen der Nelson-Mandela-Schule – mehr …

Vom 26. Juni bis 3. Juli 2026 feiert das TONALi Festival die Vielfalt der Begegnungen mit einem innovativen Programm, das klassische Musik neu denkt. Erlebe, wie junge Künstler:innen, Schulen und Nachbarschaften gemeinsam die Zukunft der Klassik gestalten.
Alle Veranstaltungen im Festival findest du hier
Eintritt frei
Freie Platzwahl
Haus 73
Schulterblatt 73
20357 Hamburg