
Vernissage/Konzert Mi 1. April 2026 19 Uhr
Konzert Sa 11. April 2026 17 Uhr
Finissage/Konzert So 19. April 2026 15—19 Uhr/Konzert 17 Uhr
Die Künstlerin ist anwesend
Öffnungszeiten
Mi — So 15-19 Uhr
oder auf Anfrage
Sonorum
Die Ausstellung „Sonorum“ ist ein interdisziplinäres Projekt, das auf der konzeptuellen Synthese von Klang und Farbe basiert. Musik und Malerei spiegeln zwei grundlegende Kategorien der Existenz wider: Raum und Zeit. Malerei ist eine räumliche Kunst, die in der Zeit existiert, während Musik eine zeitliche Kunst ist, die im Raum existiert. Sie sind zwei Seiten derselben Medaille.
Inspiriert von den Ideen Wassily Kandinskys und Alexander Skrjabins, erforscht Marina Kulow die Themen Transformation und Widerspruch zwischen Innen und Außen, Objektivität und Subjektivität, Dynamik und Statik.
Im Projekt „Sonorum“ tritt die Idee in den Vordergrund, dass alles Resonanz erzeugt und Spuren hinterlässt. Jeder Zustand besitzt seine eigene Farb- und Klanglandschaft. Musikalische Intonation, Harmonie und Rhythmus werden auf einer begrenzten Ebene in Farbräume, Linien und Formen transformiert. In Marina Kulows Werk ist die Musik das primäre Subjekt der Malerei. So erhält das Klangbild eine visuelle Gestalt und wird in Farbe neu interpretiert.
Die Ausstellung präsentiert Werkreihen, die auf klassischer Musik basieren. Der Stil der Gemälde vereint Elemente des Surrealismus und der postgrafischen Abstraktion. Mithilfe eines QR-Codes können die Betrachter jedes Gemälde auch anhören. Im Rahmen der Ausstellung wird es drei Konzerte von Marina Kulow geben. Ein Live-Erlebnis aus Klang und Farbe. So wird das Sichtbare auch hörbar. Spenden für die Künstlerin erbeten.
VITA
Marina Kulow wurde 1987 in Brest, Weißrussland, geboren. 2023 wanderte sie mit ihrer Familie nach Deutschland aus. Sie ist Konzertpianistin, Künstlerin, Magister Artium, Pädagogin, Autorin des Projekts „Fermata Classica“ und Organisatorin des internationalen Kunstfestivals „Motley Tulip“.
Sie trat mit Soloprogrammen und als Teil von Ensembles in Weißrussland, Russland, der Ukraine, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland auf. Marina Kulow arbeitete mit dem Staatlichen Kammerorchester der Republik Weißrussland, dem Staatlichen Akademischen Symphonieorchester der Republik Weißrussland, dem Kammerorchester des Michailowski-Theaters in St. Petersburg und anderen zusammen.
2022 entfaltete Marina Kulow auch ihr kreatives Potenzial als Künstlerin. Sie entwickelte ihre professionellen Fähigkeiten durch Meisterkurse bei der Brester Aquarellistin Marina Lappo und dem renommierten russischen Aquarellisten Sergei Temerev.
Seit 2023 arbeitet Marina aktiv im Bereich der konzeptionellen Synthese von Musik und bildender Kunst. Die Ideen von Wassily Kandinsky und Alexander Skrjabin bleiben ihre wichtigsten Inspirationsquellen. 2025 wurde ihr Kunstwerk für die Teilnahme an der London Art Biennale ausgewählt. Marina Kulows Werke befinden sich in Privatbesitz in Weißrussland, Russland, der Ukraine, Polen, Deutschland, Italien, England, Griechenland und Taiwan.
2024 realisierte sie in der Laeiszhalle gemeinsam mit dem Orchester des Collegium Musicum Hamburg das Projekt „Connections“: Ein klassisches Konzert in Kombination mit einer Einzelausstellung.
THE YARD Gallery
Kleiner Kielort 6
20144 Hamburg
Mit der U2 oder U3 bis Haltestelle Schlump, dann 5 Min zu Fuß:
Auf „Beim Schlump“ geradeaus > an der zweiten Ampel links auf „Bogenstraße“ > nächste links auf „Kleiner Kielort“
Mit den Buslinien 4, 5, 15 und X3 bis Haltestelle „Bezirksamt Eimsbüttel“
Auf die „Bogenstraße“ abbiegen > nächste links auf „Kleiner Kielort“
Wir halten eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen auf dem Hof bereit.
Bitte nutzen Sie nur die Parkplätze mit „TONALi“ oder ab 18:00 Uhr und am Wochenende die zusätzlich die „IPS Foto“ Stellplätze.
Sollten keine Parkplätze mehr frei sein, nehmen Sie bitte Rücksicht auf die vermieteten Stellplätze unserer Nachbar:innn und nutzen Sie die kostenpflichtigen Parkplätze in der Umgebung.
An der Kreuzung Bogenstraße / Grindelallee befindet sich eine Stadtrad-Station
Am TONALi Campus gibt es begrenzte Fahrradhalter, bitte halte Flucht- und Rettungswege frei.
Die Haltestellen Schlump und Hoheluftbrücke sind mit einem Fahrstuhl ausgestattet.
Aktuell ist der nächste öffentliche Behindertenparkplatz in der Grindelallee 178 (ca. 300m), zwei weitere befinden sich in der Monetastraße 5 (ca. 370m).
Vor dem TONALi SAAL gibt es keinen expliziten Behindertenparkplatz, gerne reservieren wir Ihnen einen Parkplatz mit ausreichend Abstand.
The Yard Gallery ist stufenlos begehbar.
Eine rollstuhlgerechte Toilette ist nicht vorhanden.
THE YARD Gallery auf dem Campus zeigt regelmäßig Ausstellungen von regionalen sowie überregionalen Künstler:innen aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Video, Performance und Bildhauerei und ist meistens vor und während unseren Veranstaltungen geöffnet.
Kontakt
Joachim J. Kühmstedt
+49 171 1976156
info@theyard.gallery
theyard.gallery