
In „Affenzungen“ (ein etwa 15-minütiges Musiktheaterstück von Maximiliano Soto Mayorga) repräsentieren die Musiker*innen das Gesicht einer Person, die in sieben Miniaturen auf verschiedene Szenen systemischer Unterdrückung schaut. Dann, im „Un-Vergnügungspark“ (45-minütiges Performance basierend auf dem Format eines klassischen Jahrmarkts), gestaltet jede*r Musiker*in den eigenen Stand: Ironie, Trash, Pop-Kultur, Kritik an Massenkultur… In erster Linie sind es aber poetische, selbstgemachte Installationen und Karussellmechanismen, die uns ein Stück weit wieder in unsere Kindheit versetzen.
Authentizität ist unser Leitmotiv, alles in unseren Shows ist persönlich, wir teilen bloß mit unserem Publikum, was in uns vorgeht, was uns beschäftigt. Wenn man zu unseren Performances kommt, ist man immer Teil eines sehr menschlichen, kreativen Austauschs, wo Poesie und Einfallsreichtum Desillusion, Ängste und Ironie treffen. In „M.O.N“ wird sicher die Magie von traditionellen, selbstgebauten Buden, die unsere Musik und Fragen miteinander verbinden, besonders.
„M.O.N“ ist eine sehr entdeckungsreiche Performance, die viele Musikgenres und Ästhetiken miteinander vereint, behandelt dabei relevante gesellschaftspolitische Themen und lädt zum Austausch über Musikalisches und Thematisches ein. Mit unserem hybriden Format (Konzert, Musiktheater, Jahrmarkt) ist der Abend vielfältig und für jede*n geeignet!
Zirkus – eine Kunst, die manchmal die Leute vor der Härte des Straßenlebens bewahrt. Dieses Erbe prägte den chilenischen Komponisten Maximiliano Soto Mayorga, der als Kind die oft brutalen, aber auch poetischen Alltagsszenen seiner Umgebung beobachtet. Aus der Perspektive seiner Kindesaugen entstand “Affenzungen”.
Im „Un-Vergnügungspark“ setzt sich das Katrof Ensemble gezielt mit vielfältigen Macht- und Unterdrückungsstrukturen, denen wir als Individuen ausgesetzt sind, auseinander. Mit einer Prise Sarkasmus lädt das Ensemble ein, die Jahrmarktstände zu erkunden und zeigt so die Ironie der Spaltung unserer Gesellschaft auf.
Hinweis: Künstlerische Auseinandersetzung mit sensiblen Themen.
Katrof Ensemble – mehr…
Jeanne Degos (Oboe)
Clara Wigger (Klarinette)
Diego De La Fuente Duran (Cembalo)
Jan Köhler (Schlagzeug)
Maximiliano Soto Mayorga (Komposition) – mehr…
Eintritt gegen Spende an der Abendkasse
Freie Platzwahl
TONALi SAAL
Kleiner Kielort 3-5
20144 Hamburg
Mit der U2 oder U3 bis Haltestelle Schlump, dann 5 Min zu Fuß:
Auf „Beim Schlump“ geradeaus > an der zweiten Ampel links auf „Bogenstraße“ > nächste links auf „Kleiner Kielort“
Mit den Buslinien 4, 5, 15 und X3 bis Haltestelle „Bezirksamt Eimsbüttel“
Auf die „Bogenstraße“ abbiegen > nächste links auf „Kleiner Kielort“
Wir halten eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen auf dem Hof bereit.
Bitte nutzen Sie nur die Parkplätze mit „TONALi“ oder ab 18:00 Uhr und am Wochenende die zusätzlich die „IPS Foto“ Stellplätze.
Sollten keine Parkplätze mehr frei sein, nehmen Sie bitte Rücksicht auf die vermieteten Stellplätze unserer Nachbar:innn und nutzen Sie die kostenpflichtigen Parkplätze in der Umgebung.
An der Kreuzung Bogenstraße / Grindelallee befindet sich eine Stadtrad-Station
Am TONALi Campus gibt es begrenzte Fahrradhalter, bitte halte Flucht- und Rettungswege frei.
Die Haltestellen Schlump und Hoheluftbrücke sind mit einem Fahrstuhl ausgestattet.
Aktuell ist der nächste öffentliche Behindertenparkplatz in der Grindelallee 178 (ca. 300m), zwei weitere befinden sich in der Monetastraße 5 (ca. 370m).
Vor dem TONALi SAAL gibt es keinen expliziten Behindertenparkplatz, gerne reservieren wir Ihnen einen Parkplatz mit ausreichend Abstand.
Der TONALi SAAL ist stufenlos begehbar, die Eingangstreppe kann via Aufzug umgangen werden.
Eine rollstuhlgerechte Toilette ist vorhanden.
Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 erhalten gegen Nachweis 50% Ermäßigung im TONALi Ticketshop. Sofern das Merkmal „B“ im Schwerbehindertenausweis vermerkt ist, erhält eine Begleitperson eine kostenlose Karte.
Der TONALi SAAL hat keinen festen Stuhlplan, gerne stellen wir variable Rollstuhplätze bereit
Vor, während und nach der Veranstaltung hat unsere TONALi Bar für euch geöffnet.
Hier gibt es alkoholische und alkoholfreie Getränke und kleine Snacks gegen Spende.
THE YARD Gallery auf dem Campus zeigt regelmäßig Ausstellungen von regionalen sowie überregionalen Künstler:innen aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Video, Performance und Bildhauerei und ist meistens vor und während unseren Veranstaltungen geöffnet.