
Der TONALi SAAL wird zum öffentlichen Wohnzimmer. Musik und Gespräche wechseln sich ab — ohne Distanz, ohne große Bühne. Mittendrin begegnen sich der israelische Komponist Shaul Bustan, der Holocaust-Überlebende Manfred Eisner, der Philosoph und Autor Dr. Jörg Bernardy sowie Schüler:innen des Helene-Lange-Gymnasiums. Spontan, warm, offen – fast wie zu Hause.
Die Nähe. Man erlebt Mitwirkende und Mitgäste nicht aus der Ferne, sondern im direkten Austausch. Die Musik verbindet jüdische Klangwelten mit jazziger Kammermusik, während Gespräche und Geschichten neue Sichtweisen öffnen. Wenn Manfred Eisner (90) mit Schüler:innen, Mitwirkenden und mit Gästen ins Gespräch kommen, entsteht eine einmalig schöne Erfahrung.
Weil man hier nicht nur ein Konzert besucht, sondern Teil eines besonderen Abends wird. Man sitzt nah an den Musiker:innen, kommt ins Gespräch mit Künstler:innen, Zeitzeugen und jungen Menschen. Ganz ungezwungen und ohne Schwellenangst. Wer gute Musik, inspirierende Gespräche und neue Begegnungen schätzt, erlebt hier einen Abend voller Hoffnung, Humor und Menschlichkeit – ein kleines Stück gelebtes Miteinander mitten in Hamburg.
Das Jewish Chamber Orchestra lädt zu einem intimen Salonabend ein, der Bar-Atmosphäre mit anspruchsvollem Gespräch verbindet: Rund 100 Gäste sitzen und stehen mit Drinks um eine kleine Bühne, mittendrin ein Ensemble aus Streichquintett, Saxophon und Drums.
In Kooperation mit Komponist & Oud-Spieler Shaul Bustan und TONALi entsteht ein Abend zwischen Club, Wohnzimmer und Denkraum: jazzig angehauchte Kammermusik mit jüdischem Bezug, kurze Lesungen und Dialoge, ein weiches DJ-Set zum Ausklang – zum hautnah erleben, mit viel Raum für persönliche Begegnung.
Unter dem Titel „Auferstehen heute“ übersetzen wir das Auferstehungsmotiv, inspiriert von Gustav Mahlers „Auferstehungssymphonie“, und dem jüdischen Konzept des Tikkun Olam (“Reparatur der Welt”) in unsere Gegenwart. Zwischen Ritualen, Alltag und Selbstermächtigung fragen wir: Wie finden wir nach Krisen, Brüchen, Spaltung oder Entwurzelung wieder zu uns? Wie gelingt Identität in einer rauen Welt im Wandel? Wie können Haltung, Kultur und gesellschaftliches Engagement zur Reparatur einer Welt beitragen? Wie können wir voneinander lernen? In Gesprächen, kurzen Impulsen und lebendigen Dialogformaten mit Gästen aus Philosophie, Kunst und Zivilgesellschaft entsteht ein dramaturgischer Bogen des alltäglichen Auferstehens.
Manfred Eisner (Zeitzeuge & Autor)
Shaul Bustan (Komponist & Dirigent)
Dr. Jörg Bernardy (Moderation)
Schüler:innen des Helene-Lange-Gymnasiums
18,23 (Normalpreis)
11,02 (ermäßigt)
(Ermäßigte Tickets gelten für Personen unter 30 Jahren (U30), Menschen mit Behinderung (inkl. Begleitperson mit B-Vermerk) sowie Empfänger*innen von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Wohngeld. Bitte gültigen Nachweis beim Einlass bereithalten)
Freie Platzwahl
TONALi SAAL
Kleiner Kielort 3-5
20144 Hamburg
Mit der U2 oder U3 bis Haltestelle Schlump, dann 5 Min zu Fuß:
Auf „Beim Schlump“ geradeaus > an der zweiten Ampel links auf „Bogenstraße“ > nächste links auf „Kleiner Kielort“
Mit den Buslinien 4, 5, 15 und X3 bis Haltestelle „Bezirksamt Eimsbüttel“
Auf die „Bogenstraße“ abbiegen > nächste links auf „Kleiner Kielort“
Wir halten eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen auf dem Hof bereit.
Bitte nutzen Sie nur die Parkplätze mit „TONALi“ oder ab 18:00 Uhr und am Wochenende die zusätzlich die „IPS Foto“ Stellplätze.
Sollten keine Parkplätze mehr frei sein, nehmen Sie bitte Rücksicht auf die vermieteten Stellplätze unserer Nachbar:innn und nutzen Sie die kostenpflichtigen Parkplätze in der Umgebung.
An der Kreuzung Bogenstraße / Grindelallee befindet sich eine Stadtrad-Station
Am TONALi Campus gibt es begrenzte Fahrradhalter, bitte halte Flucht- und Rettungswege frei.
Die Haltestellen Schlump und Hoheluftbrücke sind mit einem Fahrstuhl ausgestattet.
Aktuell ist der nächste öffentliche Behindertenparkplatz in der Grindelallee 178 (ca. 300m), zwei weitere befinden sich in der Monetastraße 5 (ca. 370m).
Vor dem TONALi SAAL gibt es keinen expliziten Behindertenparkplatz, gerne reservieren wir Ihnen einen Parkplatz mit ausreichend Abstand.
Der TONALi SAAL ist stufenlos begehbar, die Eingangstreppe kann via Aufzug umgangen werden.
Eine rollstuhlgerechte Toilette ist vorhanden.
Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 erhalten gegen Nachweis 50% Ermäßigung im TONALi Ticketshop. Sofern das Merkmal „B“ im Schwerbehindertenausweis vermerkt ist, erhält eine Begleitperson eine kostenlose Karte.
Der TONALi SAAL hat keinen festen Stuhlplan, gerne stellen wir variable Rollstuhplätze bereit
Vor, während und nach der Veranstaltung hat unsere TONALi Bar für euch geöffnet.
Hier gibt es alkoholische und alkoholfreie Getränke und kleine Snacks gegen Spende.
THE YARD Gallery auf dem Campus zeigt regelmäßig Ausstellungen von regionalen sowie überregionalen Künstler:innen aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Video, Performance und Bildhauerei und ist meistens vor und während unseren Veranstaltungen geöffnet.
@Anthony Fomin