TONALi SAAL

Beim Publikum ist er überaus beliebt, der 2020 als „Bester neuer Club Hamburgs“ ausgezeichnete TONALi SAAL mit seinen 100 Plätzen.

Idee

Das Herzstück der partizipativen Kulturarbeit von TONALi schlägt im Hamburger Grindelviertel und ist Formatlabor für Musiker:innen, Lernort für eigenbestimmte Kulturverantwortung, Begegnungswerkstatt für PARTizipation, Konzertsaal für klassische Musik und Forschungsbasis für gesellschaftliche Kulturfelder.

Das ganzjährige Konzert- und Veranstaltungsprogramm mit über 50 Konzerten im Jahr ist das Ergebnis eines, in dieser Art einzigartigen, Partizipationsprozesses zwischen jungen Kulturschaffenden der TONALi CREW sowie den Musiker:innen des zweiten Jahres der TONALi Bühnenakademie und aus dem TONALiSTEN Netzwerk.

Ergänzend bietet der TONALi SAAL ein reichhaltiges Programm an Eigenproduktionen und Gastspielen mit Formaten der unterschiedlichsten Art.

Aktuelle Konzerte

Träumerei

TONALi KonzertLab

Bühnenakademie Jahrgang 12


Programm

Die Pianistin Lal Karaalioglu und die Sängerin Charlotte Schetelich, beide Akademistinnen der TONALi-Bühnenakademie, träumen von neuen Wegen, klassische Musik auf die Bühne zu bringen.

Lal träumt davon, das Interesse ihrer Generation für “klassische“ Konzerte zu wecken, indem sie sie ihre Leidenschaft für klassische Musik und die Emotionen, die sie beim Musikmachen verspürt, miterleben lässt. Charlotte möchte Film und Musik verbinden, Musik verfilmen. Was passiert, wenn die beiden aufeinander treffen? Was werden Sie entwickeln? Womit werden sie die Bühne füllen und was bleibt Träumerei?


Labor für künstlerisch-soziales Konzertdesign

Dieses Konzert ist ein Projekt im Labor für künstlerisch-soziales Konzertdesign im TONALi SAAL. Die Konzerte der Reihe werden von den Musiker:innen gemeinsam mit den Jugendlichen der TONALi CREW erarbeitet und im Rahmen einer SAAL-Residenz umgesetzt.

Die Konzerte präsentieren einen Zwischen- oder Endstand der Residenzen im TONALi SAAL und geben Einblicke in den Entwicklungsprozess.


Beteiligte

Jahrgang 12 der TONALi Bühnenakademie:
Charlotte Schetelich (Gesang) – mehr…
Lal Karaalioglu (Klavier) – mehr…

Jugendliche der TONALi CREW


Mitmachen

CREW Mitglied für das KonzertLab gesucht:
Du möchtest das Kulturleben deiner Stadt mitverantworten, deine Kenntnisse im Kulturmanagement auf ein professionelles Level bringen und hast Lust, gemeinsam mit jungen Ausnahmekünstler:innen und einer Gruppe junger Kulturmanager:innen innovative Formate im KonzertLab im TONALi SAAL zu veranstalten? Dann werde Teil der TONALi CREW für das Konzertlabor.

Du hast Lust? Dann melde dich an in der kostenfreien Konzertapp PARTi


Ort

TONALi Saal
Kleiner Kielort 3-5
20144 Hamburg


Tickets

15 € / erm. 8 € / Schüler:innen frei
An der Abendkasse und im Vorverkauf im TONALi Ticketshop
(Ermäßigung gültig für alle Besucher:innen bis 27 Jahre, Studierende, Auszubildende, sowie Menschen mit Behinderungen, Erwerbslose und Empfänger:innen von Hartz IV/Sozialhilfe)


Der Kontrabass

von Patrick Süßkind

mit Stephan Schad und Henning Kiehn


Programm

»Das Stück Kontrabass schrieb ich im Sommer 1980. Es geht darin um das Dasein eines Mannes in seinem kleinen Zimmer. Ich konnte bei der Abfassung insofern auf eigene Erfahrung zurückgrei-fen, als auch ich den größten Teil meines Lebens in immer kleiner werdenden Zimmern verbringe, die zu verlassen mir immer schwerer fällt. Ich hoffe aber, eines Tages ein Zimmer zu finden, das so klein ist und mich so eng umschließt, dass es sich beim Verlassen von selbst mitnimmt. In einem so gearteten Zimmer will ich dann versuchen, ein Zwei-Personen-Stück zu schreiben, das in mehreren Zimmern spielt.« (Patrick Süskind)

Wir erleben den tristen Nachmittag eines Mannes, allein in seinem schallisolierten Zimmer mit ein paar Bier und einem Kontrabass. Der namenlose Antiheld, im Orchester der Staatsoper verbeamtet auf Lebenszeit, scheinbar dazu verflucht, mit diesem größten aller Streichinstrumente zu leben und zu arbeiten, begegnet seiner Einsamkeit und sucht nun die Schuld seines Scheiterns bei diesem ach so sperrigen und doch unverzichtbarsten aller Orchesterinstrumente, dem Kontrabass. Die Komödie des biederen Orchesterbeamten entpuppt sich im Verlauf des unterhaltsam sarkastischen Vortrages über die völlig unterschätzte Bedeutung des Instrumentes als der Blues eines zu kurz Gekommenen. Sein wortreicher Schrei nach Anerkennung und Liebe verdichtet sich schließlich zur Vision der Eroberung der unerwidert chancenlosen Liebe zur Sopranistin Sarah aus dem Orchester-graben heraus. »Der Kontrabass« ist der einzige Theatertext von Patrick Süskind, der mit dem Roman »Das Parfüm« weltberühmt geworden ist.


Eine Co-Produktion der „Schad/Kiehn GbR“ und dem „Deutschen Schauspielhaus Hamburg“.
Premiere war am 6. Oktober 2012 im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg

Regie: Max Claessen
Bühne und Kostüme: Oliver Helf
Musikalische Leitung: Henning Kiehn
Licht: Wolfgang Schünemann
Musik: Henning Kiehn


Künstler:innen

Stephan Schad (Schauspiel) – mehr… 

Henning Kiehn (Musik) – mehr…


Ort

TONALi SAAL
Kleiner Kielort 3-5
20144 Hamburg


Tickets

25 €
An der Abendkasse und im Vorverkauf im TONALi Ticketshop
(Ermäßigung gültig für alle Besucher:innen bis 27 Jahre, Studierende, Auszubildende, sowie Menschen mit Behinderungen, Erwerbslose und Empfänger:innen von Hartz IV/Sozialhilfe)

Freie Platzwahl


Der Kontrabass

von Patrick Süßkind

mit Stephan Schad und Henning Kiehn


Programm

»Das Stück Kontrabass schrieb ich im Sommer 1980. Es geht darin um das Dasein eines Mannes in seinem kleinen Zimmer. Ich konnte bei der Abfassung insofern auf eigene Erfahrung zurückgrei-fen, als auch ich den größten Teil meines Lebens in immer kleiner werdenden Zimmern verbringe, die zu verlassen mir immer schwerer fällt. Ich hoffe aber, eines Tages ein Zimmer zu finden, das so klein ist und mich so eng umschließt, dass es sich beim Verlassen von selbst mitnimmt. In einem so gearteten Zimmer will ich dann versuchen, ein Zwei-Personen-Stück zu schreiben, das in mehreren Zimmern spielt.« (Patrick Süskind)

Wir erleben den tristen Nachmittag eines Mannes, allein in seinem schallisolierten Zimmer mit ein paar Bier und einem Kontrabass. Der namenlose Antiheld, im Orchester der Staatsoper verbeamtet auf Lebenszeit, scheinbar dazu verflucht, mit diesem größten aller Streichinstrumente zu leben und zu arbeiten, begegnet seiner Einsamkeit und sucht nun die Schuld seines Scheiterns bei diesem ach so sperrigen und doch unverzichtbarsten aller Orchesterinstrumente, dem Kontrabass. Die Komödie des biederen Orchesterbeamten entpuppt sich im Verlauf des unterhaltsam sarkastischen Vortrages über die völlig unterschätzte Bedeutung des Instrumentes als der Blues eines zu kurz Gekommenen. Sein wortreicher Schrei nach Anerkennung und Liebe verdichtet sich schließlich zur Vision der Eroberung der unerwidert chancenlosen Liebe zur Sopranistin Sarah aus dem Orchester-graben heraus. »Der Kontrabass« ist der einzige Theatertext von Patrick Süskind, der mit dem Roman »Das Parfüm« weltberühmt geworden ist.


Eine Co-Produktion der „Schad/Kiehn GbR“ und dem „Deutschen Schauspielhaus Hamburg“.
Premiere war am 6. Oktober 2012 im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg

Regie: Max Claessen
Bühne und Kostüme: Oliver Helf
Musikalische Leitung: Henning Kiehn
Licht: Wolfgang Schünemann
Musik: Henning Kiehn


Künstler:innen

Stephan Schad (Schauspiel) – mehr… 

Henning Kiehn (Musik) – mehr…


Ort

TONALi SAAL
Kleiner Kielort 3-5
20144 Hamburg


Tickets

25 €
An der Abendkasse und im Vorverkauf im TONALi Ticketshop
(Ermäßigung gültig für alle Besucher:innen bis 27 Jahre, Studierende, Auszubildende, sowie Menschen mit Behinderungen, Erwerbslose und Empfänger:innen von Hartz IV/Sozialhilfe)

Freie Platzwahl


Benefizkonzert

Ein literarisches Benefizkonzert zur Unterstützung der betroffenen Kibbuze in Israel

Gastspiel


Programm

Maurice Ravel
Kaddisch – für Klavier

Ernst Bloch
From Jewish Live “Prayer“ – für Violoncello und Klavier

Alexandre Tansman
Kibbuz aus der Suite – für Klavier

Gil Aldema
Whither your beloved – für Sopran und Klavier

David Zehavi
Eli, Eli – für Sopran und Klavier

Gabriel Fauré
Sicilliane – für Flöte und Klavier

Johann Jacob Froberger
Plaincte faite à Londres pour passer la Mélancholie – für Cemballo

Domenico Scarlatti
Sonaten E-Dur, K. 162&163 – für Cemballo


Benefizkonzert

Der Schrecken des terroristischen Überfalls der Hamas auf Israel lässt sich kaum in Worte fassen. Dennoch kann sich gerade die deutschsprachige Kulturszene nicht vor diesem Ereignis verschließen – ebenso wenig wie vor dem jetzt aus allen gesellschaftlichen Poren dringenden Antisemitismus.

In unserer Solidaritätsveranstaltung kommen nun junge literarische und musikalische Stimmen zu Gehör: Der jüdisch-deutsche Autor Alexander Estis liest seine Texte, die Schauspielerin Leni Karrer trägt Werke von Slata Roschal, Dmitrij Kapitelman und Iryna Fingerova vor, Elena Khurgina und Alexander Wiegmann (Cembalo), Igor Zeller, Eugenii Kosjakin und Evgeniya Kleyn (Klavier), Jana de Troyer (Saxophon). Johanna Zeller (Flöte) und Miriam Sharoni (Sopran), Yuko Noda (Violoncello).


Ort

TONALi SAAL
Kleiner Kielort 3 – 5
20144 Hamburg


Tickets

Spenden erbeten (sämtliche Honorare und Erlöse des Abends gehen zugunsten der israelischen Opferhilfe)


Foto von Jeremy Bishop auf Unsplash


KonzertLab

Der TONALi SAAL ist für die Akademist:innen der TONALi Bühnenakademie eine experimentelle Formatwerkstatt – ein KonzertLab, an dem kunstsoziale Innovationen gedacht und umgesetzt werden.

Die KonzertLabs in dieser Reihe werden von den Musiker:innen gemeinsam mit den Jugendlichen der TONALi CREW erarbeitet und im Rahmen einer einwöchigen SAAL-Residenz umgesetzt.

Die Konzerte präsentieren einen Zwischen- oder Endstand der Residenzen im TONALi SAAL und geben Einblicke in den Entwicklungsprozess.


Bisherige Laborprojekte

Mieten

Der TONALi SAAL kann als vielseitiger Veranstaltungsort für akustische Konzerte, Seminare, Workshops, Lesungen und Ausstellungen gemietet werden.

Seine zentrale Lage im Uni-Viertel, die multifunktionale Raumnutzung und die Ausstattung mit professioneller Licht-, Ton-, und Videotechnik machen ihn für Veranstaltungen jeder Art gut nutzbar.

Zusätzlich kann der TONALi SAAL als Streamingstudio mit bis zu 4 Kameras und einem Live-Regieraum genutzt werden.

Die Vermietung dient der Kostendeckung und ist nicht gewerblich ausgerichtet.

Ein individuelles Angebot erstellen wir gerne auf Nachfrage.

Grunddaten & Ausstattung

Kapazität:
– bis 100 Personen bestuhlt
– Bühnenbereich flexibel wählbar
– separater Backstagebereich nutzbar als Garderobe / Produktionsbüro
– Außenbereich mit Terrasse

Flügel:
– Steinway B-Flügel
– Yamaha A-Flügel

Lichttechnik:
– Vorinstallierte Lichtanlage mit Bühnen- und Raumlicht steuerbar über DMX
die genaue Ausstattung findet sich im Downloadbereich

Tontechnik:
– Vorinstalliertes Lautsprechersystem inkl. 16 Kanalmischpult und Mikrofonen
die genaue Ausstattung findet sich im Downloadbereich

Konzertstreaming (auf Anfrage):
– Bild: bis zu 4 Kameras auf Stativen
– Ton: 4 Kleinmembran- und 1 Sprachmikrofon
– Regieraum mit Video- und Tonregiepulten
– Streamingupload in HD-Qualität via Standleitung auf gängige Medienkanäle

Bar & weitere Ausstattung
– Voll ausgestattete Bar inkl. Service
– Garderobe
– barrierefreier Ausbau (ab 2022)
– Wifi

Geschichte

Spätestens seit der Auszeichnung im Jahr 2020 als „bester neuer Club Hamburgs“ ist der 2018 eröffnete Konzertclub mit bis zu 100 Plätzen kein Geheimtipp mehr und hatte Klassikgrößen wie Lisa Batiashvili, Christian Tetzlaff, Matthias Kirschnereit, Vadim Gluzman und viele Weitere auf der Bühne.

Vor seiner Nutzung als Konzert SAAL blickt das Gebäudeensemble auf eine spannende Geschichte zurück.

TONALi SAAL historisch

Die weißgekalkten, hohen und mit Balken versehenen Räume des kleinen Kielorts 3-5 wurden 1890 als Pferdestall für 8 Pferde mit Wagenremise gebaut.
Um die Jahrhundertwende wurden auf dem vorgelagerten Hof Schiffsseile gefertigt und getrocknet.

Bis 1923 gehörte das Gebäude zur Likörfabrik des Unternehmers Henry Loebel und dessen Schultheiß-Brauerei-Aktiengesellschaft, Abteilung Tivoli-Brauerei. In den schmucken Verwaltungsräumen des Hauses von Henry Loebel (gleich gegenüber des Saales) sind heute die Geschäftsstellen der TONALi gGmbH und der TONALiSTEN gGmbH untergebracht.

Zwischen 1923 und 1937 waren die Gebäude im Besitz der Hamburger Familie Guggenheim, die hier ebenfalls einen Spirituosen- und Süßwarenhandel betrieb.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges zerstörte eine Bombe im vorderen Hofbereich ein Haus, das zur Gesamtanlage gehörte. Der Gebäudekomplex, in dem sich heute der Saal befindet, blieb jedoch unbeschadet. Bis 1965 war das Gebäude dann im Besitz des Getränkegroßhandels für Bier und Spirituosen der Firma Strelow.

Ab 1965 übernahm die Firma Limpach (Großhandel für Spirituosen und Süßwaren) die Flächen. Ab 1970 entstand ein Fotostudio, in dem namhafte Fotografen arbeiteten. Später war es TV-Studio, Designakademie und Rentstudio.

Kontakt

ld@tonali.de
+49 40 532 662 71

Partner

Wir danken allen Förderern und Partnern des TONALi SAALES

Förderer
private Förderer

Alexander Szlovák
Herr und Frau Limpach
Andreas Schlüter
Familie Liang
Michael Bley

Partner

Dietiker
Musikhaus Thomann
Kvadrat Europe
annanicolas rooms
Steinway & Sons
Resonanzio
Black Dolphins
Arc Verona