Angelo de Leo

Der junge Geiger Angelo de Leo wurde 1991 in Böblingen als drittes Kind einer Familie deutsch-italienischer Abstammung geboren.
Im Alter von sechs Jahren begann er mit dem Geigenspiel und erhielt seinen ersten Unterricht an der Musik- und Kunstschule Böblingen.

Als Elfjähriger bestand er die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule Stuttgart und wird seitdem als Jungstudent von Prof. Christian Sikorski ausgebildet.

Angelo de Leo ist Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums in Böblingen (12. Klasse).

Er besuchte die Meisterkurse der Musiktage Bergell/Incontro musicale Bregaglia unter Prof. Christian Sikorski und erhält weitere künstlerische Impulse z.B. bei Meisterkursen von Prof. Thomas Brandis, Prof. Igor Ozim oder Prof. Heime Müller.

Beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert 2007 wurde Angelo de Leo in der Solowertung Violine mit dem 1. Bundespreis mit Höchstpunktzahl ausgezeichnet und mit mehreren Sonderpreisen belohnt.
In den Jahren 2002-2007 gewann er beim selben Wettbewerb insgesamt fünf erste Bundespreise in den Kategorien Violine Solo, Duo Klavier und Violine, Streichquartett und Violinduo.
Schon im Alter von zehn Jahren konnte er sich über den 1. Bundespreis freuen.

Dazu kamen 2003 und 2005 Mozart-Sonderpreise der Mozartgesellschaft Stuttgart für die besten Mozart-Interpretationen beim Tonkünstlerwettbewerb.
Beim Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb Kassel 2004 spielte sich Angelo de Leo als jüngster Teilnehmer ins Finale. Das Semifinale erreichte er beim Internationalen Louis Spohr-Wettbewerb Weimar 2008.
In 2005 und 2007 wurde er beim Internationalen Kocian Violin Competition in Tschechien mit Diplomen ausgezeichnet.
Seit 2009 ist er Künstler des Yehudi Menuhin Live Music Now Programms.

Schon heute verfügt der junge Nachwuchsgeiger über ein beachtliches Repertoire.
Sein Debüt als Solist gab Angelo de Leo im Alter von elf Jahren mit dem Kammerorchester Böblingen mit dem Violinkonzert Nr. 1 in C-Dur, Hob. VIIa:1, von Joseph Haydn.

Es folgten zahlreiche Sonaten-Abende und solistische Auftritte mit verschiedenen Orchestern, z.B. mit der Orchestervereinigung Sindelfingen, mit dem Jungen Kammerorchester Stuttgart und dem Polizeimusikcorps Baden-Württemberg, mit dem er Max Bruchs 1. Violinkonzert in g-moll, op.26 spielte, ebenso mit der Jenaer Philharmonie im Rahmen eines Meisterkurses in Weimar.

Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert in D-Dur, KV 218 spielte er mit dem Bartholdy-Ensemble Rheinfelden und das 8. Violinkonzert in a-moll, op.47 von Louis Spohr mit pro musica Stuttgart. Seine Konzerte führten ihn u.a. nach Burg Hohenzollern, auf Schloss Filseck, auf Schloss Mainau auf Einladung des Europäischen Kulturforums oder zum Kammermusikfest auf Schloss Wiesenthau.

Mit seinem älteren Bruder gründete er vor einigen Jahren ein Streichquartett (Bregaglia-Quartett), das sofort den 1. Bundespreis und mehrere Sonderpreise beu Jugend Musiziert erhielt.
Ab 2006 spielte das junge Streichquartett bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Rottweiler Sommersprossen und beim Oberstdorfer Musiksommer.
Konzerte der Mozartgesellschaft Stuttgart auf Schloss Solitude, eine Live-Sendung beim Bayerischen Rundfunk, eine China-Konzertreise, die Aufnahme in das Stipendiatenprogramm der Deutschen Stiftung Musikleben und das Jahreskonzert auf Sylt waren weitere Highlights des jungen Streichquartetts.

Seit 2008 ist er Primarius des jungen DeLeo-Quartetts, das – wie schon auch das Bregaglia-Quartett – von Prof. Peter Buck ausgebildet wird.

Als mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Angelo de Leo seit 2002 eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben, derzeit eine Violine von Lorenzo Ventapane, Neapel 1795, aus Stiftungsbesitz.

Seit 2003 ist er Stipendiat der Kurt-Schmitt-Stiftung Vilshofen.