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Tamara Stefanovich

Pianistin

Die Pianistin Tamara Stefanovich ist für faszinierende Interpretationen eines breiten Repertoirespektrums bekannt und tritt regelmäßig in den renommiertesten Konzertsälen der Welt auf, darunter die Carnegie Hall in New York, Berliner Philharmonie, Suntory Hall Tokio, Royal Albert und Wigmore Hall in London. Zu den internationalen Festivals, zu denen sie immer wieder eingeladen wird, gehören Lucerne Festival, La Roque d’Anthéron, Ravenna, Salzburger Festspiele und Beethovenfest Bonn. Sie konzertierte mit den Cleveland, Chicago Symphony, London Symphony, London Philharmonic Orchestras, Bamberger Symphonikern, Britten Sinfonia oder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

In der Saison 207/18 gibt sie ihr Debut mit dem Orquestra Sinfonica do Estado de SãoPaulo, das ihr einen Künstlerschwerpunkt widmet. Mit dem Gustav Mahler Jugendorchester und Vladimir Jurowski ist sie auf Europatournee, mit dem National Youth Orchestra of Great Britain ist sie zu Gast bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall, in Aldeburgh und in Birmingham. Unter der Leitung von George Benjamin wird sie mit der London Sinfonietta den 50. Geburtstag des Orchesters feiern. Weitere Konzerte führen sie zu den Belgrader Philharmonikern und zum Saarländischen Staatsorchester Saarbrücken. Als Kammermusikerin wird sie in Recitals in Amsterdams Muziekgebouw, Monte Carlo, Londons Southbank Center, beim Klavierfestival Ruhr, Edinburgh International Festival, Snape Maltings und beim Luzern Festival zu erleben sein.

Zuletzt war Tamara Stefanovich mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, WDR Sinfonieorchester Köln und dem Chamber Orchestra of Europe zu hören. Ihre ausgedehnte Rezital-Tournee durch die USA anlässlich Pierre Boulez‘ 90. Geburtstag wurde von Kritikern hoch gelobt.

Tamara Stefanovich hat mit bedeutenden Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Osmo Vänskä und Susanna Mälkki sowie führenden zeitgenössischen Komponisten wie Pierre Boulez, Peter Eötvös und György Kurtág gearbeitet. Sie leitet regelmäßig interdisziplinäre Education-Projekte im Barbican Centre London und der Kölner Philharmonie. In Zusammenarbeit mit dem Klavier-Festival Ruhr hat Tamara Stefanovich ein innovatives pädagogisches Online-Projekt veröffentlicht, in dem sie interaktiv Boulez‘ Notations analysiert: www.explorethescore.org. Tamara ist Mitbegründerin und Kuratorin des Festivals „The Clearing“ im Rahmen der Portland International Piano Series.

Zu ihren zahlreichen Veröffentlichungen zählen Bartóks Konzert für 2 Klaviere, Schlagzeug und Orchester mit Pierre-Laurent Aimard, Pierre Boulez und dem London Symphony Orchestra auf Deutsche Grammophon. Weitere Einspielungen erschienen bei AVI und Harmonia Mundi, darunter Werke Thomas Larchers. Zuletzt erschien ihre Aufnahme des Klavierkonzerts von Hans Abrahamsen sowie seine 10 Studien für Klavier mit dem WDR Symphonieorchester Köln auf Winter & Winter. Zuletzt erschien ihre Aufnahme von Kurtágs Quasi una Fantasia und seinem Doppelkonzert mit dem Asko | Schönberg Ensemble und Reinbert de Leeuw bei ECM.

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