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Sebastian Elikowski-Winkler

TONALi16-Kompositionspreis-Finalist

Aufgewachsen bin ich in der Niederlausitz. Mit drei Muttersprachen im Ohr – Deutsch, Polnisch und Niedersorbisch – betrachtete ich die Welt von je her aus einer östlichen Perspektive. Meine ersten musikalischen Prägungen erhielt ich bei sorbischen/wendischen Gesangsfesten und Volkslieder sind heute ein wesentlicher Ausgangspunkt für mein kompositorisches Schaffen. Neben dem Gesang erlernte ich verschiedene Instrumente, von denen ich keines behielt. Meinen Zugang zur Musik fand ich erst, als ich begann eigene Stücke zu schreiben. Das gängige Konzertrepertoire und vor allem die Neue Musik kamen sehr spät in mein Leben, aufgewachsen bin ich vor allem mit dem Radio und der sorbischen/wendischen Folklore. Ich hatte das große Glück immer gute Lehrer zu haben die mir den jeweils gerade notwendigen Impuls gaben und mich ohne Druck auf meinen Weg brachten. Dieser führte mich schließlich in die Klasse von Prof. Friedrich Goldmann an der Universität der Künste. Vielleicht weil mein Weg nicht vorgezeichnet war, suchte ich immer nach weiteren Anregungen und fand diese u.a. in ergänzenden Studien der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Architektur an der Technischen Universität Berlin. Als Kompositionsstudent lernte ich zudem jeweils ein Jahr in den Klassen von Prof. Marek Kopelent in Prag und Prof. Vladimir Tarnopolski in Moskau. Meine Herkunft prägt mein Schaffen bis heute: als Komponist und Projektmanager interessiere ich mich vor allem für die Musik Ost- und Mitteleuropas.

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