Matthias Kirschnereit

Pianist und TONALi16 – Juryvorsitzender

Matthias Kirschnereit wurde in Westfalen geboren und wuchs in der Wuste Namibias auf. Er studierte an der Musikhochschule Detmold bei Renate Kretschmar-Fischer; prägende künstlerische Einflüsse erfuhr er durch die langjährige Verbindung mit Claudio Arrau, Bruno Leonardo Gelber, Oleg Maisenberg und Murray Perahia.

Matthias Kirschnereit zahlt heute zu den führenden deutschen Pianisten seiner Generation. Seine Neueinspielung samtlicher Klavierkonzerte Wolfgang Amadeus Mozarts zusammen mit den Bamberger Symphonikern zum Mozartjahr 2006 wurde weltweit mit begeistertem Echo aufgenommen. Die Neue Zurcher Zeitung titelte: Die Entdeckung des Mozartjahres heißt Matthias Kirschnereit.

Anlasslich des 200. Geburtstages Felix Mendelssohn-Bartholdys im Jahr 2009 wird Matthias Kirschnereit die Welterstaufführung des wieder entdeckten und rekonstruierten 3. Klavierkonzertes zusammen mit dem Basler Sinfonieorchester unter der Leitung von Mario Venzago übernehmen. Eine Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte Mendelssohns mit der Robert Schumann Philharmonie Chemnitz unter Frank Beermann wird 2009 erscheinen (Arte Nova/Sony Music). Kunftige Engagements fuhren in unter anderem in die Schweiz (österreichisch-ungarisches Kammerorchester unter Christopher Hogwood), nach Frankreich (Orchestre du Mulhouse unter Daniel Klajner), München (Robert Schumann Philharmonie unter Frank Beermann), zum Pacific Symphonic Orchestra (Carl St. Clair), Berlin (Kammerorchester CPO Bach, Hartmut Haenchen) sowie zum National Symphony Orchestra Taiwan. Weitere CD-Veroffentlichungen sind mit der Radio Philharmonie Hannover (Weltersteinspielung der Klavierkonzerte Julius Rontgens, CPO) sowie mit dem Szymanowski-Quartett geplant (Klavierquintette von Schostakowitsch und Weinberg, Hanssler Classics).

Frühere Konzerteinladungen führten Matthias Kirschnereit unter anderem zu international renommierten Klangkörpern wie dem Tonhalle Orchester Zürich, Residentie Orkest Den Haag, Bamberger Symphonikern, Radio-Sinfonieorchestern in Stuttgart und Leipzig, Sinfonia Varsovia, Franz Liszt Kammerorchester Budapest, Seoul Philharmonic Orchestra, Camerata Ireland, Bruckner Orchester Linz, Yamagata Symphony Orchestra, Zurcher Kammerorchester sowie den Festival Strings Lucerne. Ein umjubelter Höhepunkt im Jahr 2003 war die Aufführung von Rachmaninoffs 2.Klavierkonzert beim Festkonzert zur 300-Jahr-Feier St. Petersburgs mit den St. Petersburger Philharmonikern unter Yuri Temirkanov. Die intensive Zusammenarbeit mit Sandor Vegh und der Camerata Academica Salzburg hatte insbesondere fur sein Mozartverstandnis nachhaltige Bedeutung.

Matthias Kirschnereit liebt das Kamermusikspiel bei zahlreichen Konzerten und Festivals ist es stets eine willkommene Bereichung und zusatzliche Inspiration. Partner waren dabei in der Vergangenheit unter anderem Christian Tetzlaff, das Artemis sowie das Szymanowski Quartett und das Trio Mirabeau.

Inzwischen hat Matthias Kirschnereit mehr als 20 CDs aufgenommen. Zusätzlich zur Gesamteinspielung der Mozartschen Klavierkonzerte erschienen bei Arte Nova/Sony Music Aufnahmen mit Klavierwerken Felix Mendelssohn-Bartholdys (Eine der schonsten Mendelssohn-Einspielungen uberhaupt, Fono Forum), Johannes Brahms (…beinahe beangstigend makellos, hochst inspiriert und erfrischend unpratentios pure Leidenschaft und Hingabe., Rondo) sowie Robert Schumanns (genau SO muss man Schumann spielen!, tz Munchen).

Matthias Kirschnereit wurde in Westfalen geboren und wuchs in der Wuste Namibias auf. Er studierte an der Musikhochschule Detmold bei Renate Kretschmar-Fischer; prägende künstlerische Einflüsse erfuhr er durch die langjährige Verbindung mit Claudio Arrau, Bruno Leonardo Gelber, Oleg Maisenberg und Murray Perahia. Er war Preistrager beim Deutschen Musikwettbewerb, beim Internationalen Concours Geza Anda sowie beim Internationalen Australischen Klavierwettbewerb in Sydney.

Matthias Kirschnereit ist seit 1997 Professor an der neu gegründeten Hochschule fur Musik und Theater Rostock. Viele seiner Studenten sind inzwischen Preistrager internationaler Wettbewerbe. Er gibt Meisterkurse in aller Welt. Hierzulande engagiert er sich im von Lars Vogt ins Leben gerufenen Jugendprojekt Rhapsody in School.

Er lebt in Hamburg. In seiner Freizeit interessiert er sich für Malerei, Architektur, italienische Küche und Fußball.

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