Joanna Kamenarska

Geigerin

Joanna Kamenarska geb. 1978 in Sofia in Bulgarien erhielt im Alter von 5 Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Nach anfänglichem Studium an der Musikschule in Sofia bei Prof. Josif Radionov setzte sie dieses 1995 unter der Leitung von Prof. Ruggiero Ricci und Prof. Igor Ozim an der „Universität für Musik und darstellende Kunst Mozarteum” in Salzburg fort. Meisterkurse bei Petre Munteanu und Michael Barta in Sofia, Vanja Milanova in Russland, Ruggiero Ricci in Berlin und Shmuel Ashkenasy in Salzburg vervollständigten ihre Ausbildung. Seit ihrem zehnten Lebensjahr war Joanna Kamenarska erste Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe wie dem „Svetoslav Obrete­nov” und „Junge bulgarische Talente” in Sofia und Varna in Bulgarien, sowie dem „Jaroslav Kocian” in Tschechien. Im Alter von 11 Jahren absolvierte sie ihre erste Konzerttournee in Italien mit der Philharmonie „Pioneer“ und Bachs a – moll Konzert. Zuletzt nahm sie im Januar 2002 am „Internationalen Mozart – Wettbewerb Salzburg“ teil, wo sie mit dem dritten Preis ausgezeichnet wurde. Als Mozart – Preisträgerin ist sie mit dem Gesamtwerk für Violine von W. A. Mozart vertraut und hat mehrmals sämtliche Violinkonzerte aufgeführt.
Ihr breit gefächertes Solorepertoire spannt sich von der Barockmusik bis zur Musik der Moderne. Joanna Kamenarska war Solistin bei der Konzerttournee der Phil­harmonie Russe in Spanien 1993 und 1994. Konzerttätigkeit als Solistin bei diversen Orchestern, wie dem Berliner Sinfonie Orchester, den Nürnberger Symphonikern. Auftritte bei internationalen Festivals, wie dem „Festival di Pasqua“ Rom, Aspekte Salzburg, Internationale Stiftung Mozarteum, Europäisches Festival der Musik Lissabon, Festival der Künste „Apolonia“, Konzerte in Deutschland, der Schweiz, Schweden, Italien, Spanien und Bulgarien, sowie Aufnahmen im bulgarischen Rundfunk und Fernsehen, u. a. beim Deutschen Rundfunk führten sie durch ganz Europa.


Presse

„Ich prophezeihe ihr eine große Zukunft!“ Ruggiero Ricci

„…16-jährige Bulgarin spielte sich in die Herzen der Zuhörer… Angespannte Stille… es beginnt ein Spiel, dass selbst den Meister des Instruments ,Ruggiero Ricci ,in seinen Bann zieht…“ Berliner Morgenpost

„…absolut sicher in Wellenschlag von Kraft und Empfindung…“Salzburger Volkszeitung

„…Der 8. Internationale Mozart-Wettbewerb… Vom Abendeindruck her überzeugte den kritischen Beobachter nämlich der durchaus eigenständige Vortrag von Joanna Kamenarska stärker als der vielleicht ein wenig nervös geratene Beitrag der letztliche Siegerin,oder der ebenmässige Stil von Akiko Yamada…“
Karl Harb, Salzburger Nachrichten

„…entführte die Zuhörer mit Schwung und atemberaubenden Passagen in die Welt der Oper (Carmen)… Ihr mitreissendes Spiel, das immer wilder, energiegeladener und leidenschaftlicher wurde, war geprägt von grosser technischer Sicherheit und untrüglicher Musikalität…“ Dr. Rüdiger Flück, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

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