Alexander Shelley

Dirigent

Der 1979 geborene, englische Dirigent Alexander Shelley wurde 2005 durch einstimmige Entscheidung zum Gewinner der Leeds Conductors Competition ernannt. Die Presse beschrieb ihn als „den aufregendsten und begabtesten jungen Dirigenten, der je diese renommierte Auszeichnung bekommen hat. Seine Dirigiertechnik ist makellos, kristallklar und Werkzeug seiner angeborenen Musikalität“.

Im September 2009 übernahm Shelley den Posten des Chefdirigenten der Nürnberger Symphoniker. Seitdem wird er sowohl von der Presse als auch vom Publikum gleichermaßen gefeiert. Er verlängerte seinen Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2017. Somit wird er die beiden Abonnementreihen, das alljährliche Klassik Open Air im Luitpoldhain mit 50.000 Zuhörern, regionale Gastspiele, Jugendkonzerte sowie nationale und internationale Tourneen, die ihn mit dem Orchester beispielsweise nach Japan und China, Mailand, Antwerpen, Prag und zum Musikverein nach Wien führten, fortsetzen. Nach seinem professionellen Operndebüt 2008 an der Königlichen Oper Dänemark mit „Die Lustige Witwe“, kehrte er im Frühjahr 2011 für eine neue Produktion von Gounods „Romeo und Julia“ zurück. Seine Operndirigate setzte Alexander Shelley 2012 für die Opera Lyra am National Arts Centre in Ottawa mit „La Bohème“ fort und übernimmt 2015 an der Opera North eine neue Produktion von „Figaro“.

In den letzten Saisons leitete er unter anderem das Royal Philharmonic Orchestra London, das Philharmonia Orchestra, das Rotterdam Philharmonic Orchestra, das Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, das Simon Bolivar Orchestra in Venezuela, das hr-Sinfonieorchester, das MDR Sinfonieorchester Leipzig, die Komische Oper Berlin, das Konzerthausorchester und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, die NDR Radiophilharmonie, das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, die Göteborger Symphoniker, das Swedish Radio Symphony Orchestra, das National Arts Centre Orchestra in Ottawa, das Sapporo Symphony Orchestra, das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, das English und das Scottish Chamber Orchestra, das Orchestre National de Bordeaux und die Symphonieorchester von Monte Carlo, Melbourne, Malaysia, Neuseeland und Singapur. Im Februar 2013 leitete er sehr erfolgreich vier Aufführungen von Verdis Requiem mit dem Mozarteumorchester im Salzburger Festspielhaus. 2014 debütierte Alexander Shelley am Leipziger Gewandhaus, bei der Hongkong Philharmonic, sowie bei der Nationaloper in Montpellier.

Im Januar 2013 nahm er mit Daniel Hope und den Stockholmer Philharmonikern Korngolds Violinkonzert für die Deutsche Grammphon auf. 2014 nahm er beim selben Label eine Britten-Prokofjew-Dukas-CD mit dem Bundesjugendorchester auf, das Shelley auf eine Deutschland-Tournee führte. Den Höhepunkt bildeten Auftritte in der Berliner Philharmonie und im Festspielhaus Baden-Baden, wo er das Kooperationskonzert mit den Berliner Philharmonikern gemeinsam mit Simon Rattle leitete.

Mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ist Shelley eng über regelmäßige, in Bremen und ganz Deutschland stattfindende Konzerte verbunden. Er fungiert als Künstlerischer Leiter deren „Zukunftslabors“ – eine preisgekrönte Serie, die es sich zum Ziel gesetzt hat, eine dauerhafte Beziehung zwischen Orchester und einer neuen Generation von Konzertgängern zu entwickeln durch Bindung und Einbeziehung junger Zuhörer von Kleinauf sowie mittels Musik als Quelle sozialen Zusammenhalts und Integration.

Ab September 2015 wird er zusätzlich zu seinem Engagement in Nürnberg die Position des Musikalischen Leiters des prestigeträchtigen National Arts Centre Orchestra als Nachfolger von Pinchas Zukerman bekleiden.

Der aus einer Musikerfamilie stammende Shelley studierte Violoncello bei Timothy Hugh und Steven Doane am Royal College of Music in London sowie bei Prof. Johannes Goritzki an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Das Studium zum Dirigenten absolvierte Shelley bei Professor Thomas Gabrisch und im Jahr 2001 gründete er die Schumann Camerata in Düsseldorf. Nach mittlerweile über 80 Konzerten mit diesem jungen Kammerorchester im In- und Ausland wurde in der vergangenen Spielsaison die siebte Ausgabe von „440Hz“ vorgestellt, eine auf junge Erwachsene zugeschnittene und innovative Konzertreihe mit prominenten Fernseh- und Bühnenpersönlichkeiten, die nach Shelleys Auffassung ein jüngeres Publikum in die Konzertsäle locken soll.

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