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Eroica Berlin

Eroica Berlin ist ein aus jungen Musikern bestehendes Orchester mit einem künstlerischen Vermittlungsauftrag. Im Zentrum stehen Einstudierungen und Aufführungen von Werken der klassischen Musik. Hierbei wird die heutige Aufführungspraxis hinterfragt und das Einbeziehen der Erkenntnisse der historisch informierten Spielweise beachtet.

Die Musiker möchten Projekte durchzuführen, welche die eigene Begeisterung für die Musik auf das Publikum übertragen können. Die Frage, wie sich das Erleben der Musik mit dem Publikum teilen lässt, steht dabei genauso im Zentrum wie die Überzeugung, dass Emotionalität die Antwort auf unsere heutige Eventkultur sein muss. Das Ensemble ist stolz darauf, im Ehemaligen Stummfilmkino Delphi seine künstlerische Heimat gefunden zu haben.

Eroica Berlin wurde 2015 von dem Berliner Dirigenten und Violinisten Jakob Lehmann gegründet. Das erste Konzert hatte die namensgebende „Eroica“ von Ludwig van Beethoven auf dem Programm. Es folgten Projekte mit Werken von barocken Meistern sowie Joseph Haydn, in naher Zukunft sind Konzerte und Produktionen mit Musik von Gioachino Rossini und Felix Mendelssohn-Bartholdy geplant. 2017 wird außerdem die CD Produktion «Roots» des Bassbaritons Thomas Stimmel mit Werken für Gesang und Streicher des 20. Jahrhunderts auf CD erscheinen.

Im Bereich der Musikvermittlung ist das junge Ensemble vermehrt aktiv. So führte das Ensemble seine Proben für das jüngste Projekt «Schubert:Reload» in der Miriam Makeba-Grundschule in Berlin Moabit durch und ermöglichte somit zahlreichen Schülern, hautnah mitzuerleben, was es bedeutet, ein klassisches Konzert vorzubereiten. Außerdem werden für das nächste Projekt ausgewählte Schüler der Hedwig Dohm- Oberschule an einem Praktikum zum Thema Projektmanagement teilnehmen und den «technischen» Aspekt der Orchesterarbeit kennenlernen. In Zusammenarbeit mit dem Musikwettbewerb TONALi wird Eroica Berlin im Juli 2017 erstmals in Hamburg gastieren.

Jakob Lehmann wurde 1991 in Berlin geboren und spielt seit seinem siebten Lebensjahr Violine. Er studierte an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Michael Erxleben. Als begeisterter Kammermusiker sowie Konzertmeister folgte er Konzerteinladungen ins In- und Ausland. Jakob hat sich intensiv mit historischer Aufführungspraxis, vor allem des 19. Jahrhunderts, auseinandergesetzt. Seit 2015 ist er Konzertmeister bei Anima Eterna Brugge. Seit einigen Jahren ist er vermehrt als Dirigent aktiv.

Klangbeispiel: Schubert: Symphony No. 8 “The Great” – 1st Movement

Stand: September 2017 / Foto © Peter Adamik

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