dogma chamber orchestra

„our supreme goal is to force the truth out of the notes, the instruments, the musicians and the audience!“ dogma.

Das dogma chamber orchestra wurde 2004 von Mikhail Gurewitsch gegründet, seinerzeit Konzertmeister des baden-württembergischen Kammerorchesters „I Sedici“. Unter seiner Leitung kommen junge, aber bereits international erfahrene Musiker zusammen, um zeitgerechte Interpretationen klassischer Musik mit moderner Konzertgestaltung zu verbinden.

Dabei geht es nicht etwa um eine Art der Vermittlung, die heutzutage oft zu einem verfälschten Bild der klassischen Musik führt: anbiedernde und glattpolierte Ästhetik ist ebenso wenig Sache der Künstler wie die Präsentation von hübschen Kleidchen und adretten Anzügen. dogma ist vielmehr auf der intensiven Suche nach inhaltlich neuen Wegen, wie es sie in allen Perioden der Musikgeschichte gegeben hat. Den geistigen wie auch emotionalen Gehalt der Musik aus dem Blickwinkel unserer Zeit freizulegen und dem Publikum diese Arbeit als einen spannenden Prozess zu vermitteln, das ist ein besonderes Anliegen von dogma.

Anhand dieser Geisteshaltung erklärt sich der Name des Orchesters. Er leitet sich ab vom Manifest „Dogma 95“, das eine Gruppe internationaler Filmregisseure um Lars von Trier 1995 veröffentlichte. Ihr Manifest richtete sich gegen die zunehmende Wirklichkeitsentfremdung des Kinos, gegen Effekte und technische Raffinessen, sowie gegen seine dramaturgische Vorhersehbarkeit.

Das Orchester versteht sich nicht nur als eine homogene Gruppe von Musikern, die gleiche künstlerische Ansichten teilen, sondern auch als ein Ensemble von Solisten, die sich aufeinander zu bewegen. Jedes Mitglied ist aufgefordert, seine eigene Persönlichkeit einzubringen. Das Spannungsverhältnis von solistischem Impuls und Ensemble-Geist wird voll ausgeschöpft und wirkt sich künstlerisch fruchtbar auf die Arbeit des Orchesters aus. Diese Dynamik wird durch das Musizieren im Stehen zusätzlich verstärkt.

Bei der Programmgestaltung legt das dogma chamber orchestra großen Wert auf Variabilität. Zum Repertoire gehören daher nicht nur Werke des Barocks, der Klassik und Romantik, sondern selbstverständlich auch Stücke zeitgenössischer Komponisten und dogmas eigene Kompositionen.

dogma sucht den direkten Kontakt mit dem Auditorium. Mikhail Gurewitsch moderiert die Auftritte selbst, wodurch er die Distanz zwischen Bühne und Publikum überbrückt und die Konzertbesucher dazu ermuntert, nicht nur von außen zu „beobachten“ und zu „konsumieren“, sondern das Konzertgeschehen als einen Dialog zu begreifen – für den sich die Musiker auch anschließend gerne noch Zeit nehmen.

In den acht Jahren seines Bestehens hat sich das Orchester eine kontinuierlich wachsende Fangemeinde erspielt und nationale wie internationale Kritiker überzeugt. Für seine letzte CD-Produktion „American Stringbook“ wurde das dogma chamber orchestra mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

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